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Visigoth CONQUEROR’S OATH

Heavy Metal, Metal Blade/Sony (8 Songs / VÖ: 9.2.)

4/ 7
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Grand Magus können ja nicht jedes Jahr ein Al­bum veröffentlichen. Diesen traurigen Umstand versuchen Visigoth aufzuwiegen, denn mit ihrem doom-getränk­ten Helden-Metal hauen sie ihre Hämmer, Äxte und Schwerter in die gleiche Kerbe. Nachdem das Debüt THE REVENANT KING 2015 schon Staub aufwirbeln konnte, schlagen sie mit CONQUEROR’S OATH eindrucksvoll zurück.

Es sind klangliche Nuancen, aber ihre Herkunft (Salt Lake City, Utah) rückt Visigoth im Gegensatz zu ihren schwedischen Kollegen doch ein paar Schritte näher in Richtung US-Metal: etwas rauer, etwas der­ber – der Album-Opener ‘Steel And Silver’ könnte trotzdem auch von den ­Magussen stammen. ’Warrior Queen’ hat weniger von Wikingern als den grobschlächtigen Ger­manen, kommt aber natürlich nicht ohne mächtigen Refrain und epischen Zwischenteil daher. Die schnellen ‘Outlive Them All’ und ‘Blades In The Night’ rufen Erinnerungen an Accept und Hammerfall hervor, der Titel-Song klingt gar an frühe epische Manowar-Gänsehautmomente an.

Dass Visigoth dabei ihr Riff-Handwerk beherrschen, ist ohne­hin klar. Die Produktion hätte etwas mehr Feinschliff vertragen können, versprüht allerdings handgemachten Charme. Woran das Quintett noch schrauben darf, sind der Hit-Faktor (‘Hammerforged’ fehlt es etwas an Pfeffer, und das beschwingt ­rockende ‘Salt City’ klingt eher nach Bonustrack) und die Unverwechselbarkeit. Für true­heimische Heavy- und Epic Doom Metal-Fans ist CONQUEROR’S OATH jedoch Gold!

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