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Voivod SYNCHRO ANARCHY

Progressive Metal, Century Media/Sony (9 Songs / VÖ: 11.2.)

5/ 7
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Rund dreieinhalb Jahre ist es her, dass Voïvod ihrer Karriere mit THE WAKE eine neuen Schub verschafft haben. Nun legen die Prog-Thrasher den Nachfolger, ihr mittlerweile 15. Album, SYNCHRO ANARCHY vor und stellen darauf unter Beweis, dass noch immer jede Menge kreativer Energie in ihnen steckt. So ist bereits der Opener ‘Paranormalium’ ebenso dissonant und vertrackt wie eingängig. Der Titel-Track hingegen weckt trotz progressivem Fundament Assoziationen mit Dead Kennedys, was wohl vor allem dem Gesang geschuldet ist und im weiteren Verlauf des Albums noch häufiger vorkommt.

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Damit der Überraschungen nicht genug: In ‘Mind Clock’ beginnen die Kanadier zunächst ungewohnt geradlinig, bevor nach rund zwei Minuten chaotisch nach vorne geprügelt wird. Ein persönliches Highlight der Platte ist ‘Sleeves Off’, die wohl zugänglichste der neun Nummern. Das Vier-Minuten-Stück mit Garage Rock-Flair macht deutlich, dass sich Progressivität und griffiges, dichtes Songwriting nicht gegenseitig ausschließen. Es bleibt festzuhalten: SYNCHRO ANARCHY setzt die zweite Blüte Voïvods konsequent fort.

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Black Sabbath: Geezer Butler hasst das PARANOID-Cover

PARANOID (1970) gilt ohne Zweifel als eines der bedeutendsten Alben in der Metal-Geschichte. Songs wie ‘War Pigs’, ‘Iron Man’ oder ‘Paranoid’ (Letztere wurde die erfolgreichste Single der Band überhaupt) haben daran großen Anteil. Doch Black Sabbath-Bassist Geezer Butler stößt sich weniger an der Musik als an der Aufmachung. Genauer gesagt dem Coverartwork. Grausiges Artwork Im Katalog von Black Sabbath gibt es ohne Zweifel einige künstlerischer Fehltritte. Relativ weit oben in dieser Liste dürfte das Coverartwork von BORN AGAIN (1983), dem einzigen Album mit Deep Purple-Sänger Ian Gillan als Frontmann, rangieren. Butler bezeichnete dies als „scheiße, aber verdammt großartig“. Doch seiner…
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