The Warning KEEP ME FED

Rock, Lava/Republic/Universal (12 Songs / VÖ: 28.6.)

5.5/ 7
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„Man kann es als einen Mix des Old School-Rock sehen, mit dem wir aufgewachsen sind, gepaart mit einem sehr mo­der­nen, kraft­vollen Einschlag.“ So hat das Trio The Warning noch 2021 in der METAL HAMMER-Online-Rubrik „Spot On“ seinen Stil beschrieben. Die Rubrik ist für Newcomerbands vorgesehen und hat sich zum damaligen Zeitpunkt auf die EP MAYDAY bezogen. Newcomer sind die drei Schwestern aus Mexiko längst nicht mehr – ihre Beschreibung trifft es jedoch noch immer auf den Punkt: Das nun schon vierte Album KEEP ME FED besticht ebenso durch Hard Rock-lastige Gitarren-Riffs wie durch moderne, groovige Schlagzeug­rhythmen. Auch Sängerin Daniela Villarreal Vélez trifft stimmlich genau die Mitte dazwischen, wenn sie einer­seits auf moderne, eingängige Mitsing-Passagen setzt (wie in der Vorab-Single ‘Hell You Call A Dream’), andererseits auf einen satten, rockigen Sound, der etwa durch die sogenannten Blue Notes in ‘S!ck’ zustande kommt (sehr präg­nante Töne, die den Melodien einen gewissen Blues-Charakter verleihen).

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KEEP ME FED ist dabei stets in relativ schnellem Tempo unterwegs, was der Sache viel Energie verleiht, obgleich dadurch kein Platz mehr für Balladen oder anderweitige Experimente übrig bleibt. Durch ihr kreatives Songwriting, das weit weg von eintönigem Standard ist, machen die drei Rockerinnen das jedoch wieder wett. Ein rundes Werk, in das es sich reinzuhören lohnt.

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