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Werewolves WHAT A TIME TO BE ALIVE

Death Metal, Prosthetic/Cargo (9 Songs / VÖ: 29.1.)

5/ 7
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Werewolves verschenken keine Zeit: Die 2019 gegründeten Death-Metaller veröffentlichten im April 2020 mit THE DEAD ARE SCREAMING ihr Debüt und legen kein Jahr später schon den Nachfolger vor. Ähnlich eilig haben es die Werwölfe auch musikalisch, jagen und zerreißen sie ihre Beute doch mit Wonne in Überschallgeschwindigkeit. Die aus Todesstahl, schwarz rasender Energie und einem ultrafetten Groove-Mittelteil im Cannibal Corpse-Stil geschmiedete „Fuck you“-Ansage ‘I Don’t Like You’ eröffnet den hass­erfüllten Reigen unmissverständlich. Oder, wie es Sänger und Bassist Sam Bean augenzwinkernd auf den Punkt bringt: „Wenn du die Botschaft nicht innerhalb der ersten fünf Sekunden schnallst, können wir nichts anderes tun, als dir unsere CD in dein großes, dummes, bärtiges Gesicht zu werfen.“

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Bitte nicht, denn auch der Rest von WHAT A TIME TO BE ALIVE verdient es, gehört statt geworfen zu werden! Werewolves schwingen ihre Wutkeulen derart mitreißend, dass man über­wiegend nur zustimmend nicken, grinsen und den Mittelfinger in Richtung Welt strecken möchte. Obwohl hier Frickelmeister von unter anderem The Berzerker und Psycroptic krawallen, sind Verkomplizierungen glücklicherweise Mangelware. Vielmehr kanalisieren die Australier ihren stark produzierten, in Grindcore und Black Metal getauchten Todesmetall in geradlinige Bahnen und treffen mit ‘Sublime Wartime Voyeurism’, ‘Mission Statement’ oder dem Kopfabschrauber ‘Unfathomably Fucked’ voll auf die Zwölf. Abzüge in der B-Note gibt es lediglich für das schwache ‘They Will Pay With Their Own Blood’.

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