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Whitechapel HYMNS IN DISSONANCE

Deathcore, Metal Blade/Sony (10 Songs / VÖ: 7.3.)

4/ 7
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Gerade erst haben wir uns daran gewöhnt, dass Whitechapel mit THE VALLEY musikalisch ein neues, ruhigeres Kapitel ihrer Band-Karriere aufgeschlagen haben, das sich auf dem 2021er-Werk KIN fortschrieb. Wer mit einer Fortsetzung dessen gerechnet hat, wird von HYMNS OF DISSONANCE nicht nur überrascht, sondern auch überrollt werden! Ist es eine Rückkehr zu den Deathcore-Wurzeln? Könnte man meinen; auf jeden Fall trifft der ausgewählte Titel den Sargnagel in den … na, ihr wisst schon. Über zehn Tracks wird in jeglicher wutroter Couleur vor sich hin geballert. Die Blastbeat-Maschinerie schießt unentwegt, und der diabolische Gesang von Philip Bozeman pendelt zwischen knurrenden Growls und zischenden Shouts. Auf den sich zuvor angenäherten Klargesang verzichtet der Schreihals dieses Mal komplett, was schade ist, wenn man an die emotionalen Nummern der letzten Alben zurückdenkt, wie etwa ‘Hickory Creek’. Insgesamt lässt HYMNS OF ­DISSONANCE keine Pause für Gefühlswühlerei; Tempo und Rhythmus variieren zwischen und innerhalb der zehn Tracks immer wieder.

Oft ist so viel los, dass man die eigenen Gedanken nicht mehr sammeln kann (‘Prisoner 666’‚ ‘Hymns In Dissonance’, ‘Diabolic Slumber’). Auf der zweiten Albumhälfte wird es durch chorale Gesänge, rituelle Trommeln (‘Ex Infernis’) oder progressiv angehauchte Riffs (‘Mammoth God’) etwas variationsreicher, aber nicht unbedingt zugänglicher. Ein Album für alle Fans, die die Haudrauf-Ära der Texaner vermisst haben, aber nicht unbedingt für diejenigen, die auf eine Fortschreibung der letzten musikalischen Ausrichtung gehofft haben.

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Editorial METAL HAMMER 04/2026

Liebe Metalheads, genau 40 Jahre ist es her: Im März 1986 erschien mit MASTER OF PUPPETS ein Album, das die weitere Karriere von Metallica definieren sollte sowie Thrash Metal aus dem Underground und Metal als Ganzes in neue Höhen hob. Tüchtigkeit, Talent, Tragik: Dieser Meilenstein brachte alles zusammen und setzte die Bay Area als Fixpunkt auf die Landkarte der Metal-Welt. Die Szene in San Francisco zeichnete sich seit jeher durch eigenen Sound und einzigartige Attitüde aus – Exodus gehören (1979 von den Highschool-Kids Kirk Hammett, Tim Agnello und Tom Hunting gegründet) nicht nur zu den Pionieren, sondern auch den Bands,…
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