Toggle menu

Metal Hammer

Search

Winterhorde NEPTUNIAN

Black Metal, Noble Demon/Soulfood (9 Songs / VÖ: 8.12.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Zwischen anspruchsvollem Progressive Metal und prätentiösem Kunstgehabe ist der Grat schmal. Glücklicherweise gelingt es Winterhorde, urwüchsigen Black Metal und symphonisches Pathos zu verbinden; zuweilen schlägt die Band dennoch in übertriebene Ansprüche aus. Während der tonnenschwere Opener ‘Amphibia’ zwischen den beiden Extremen changiert, ist die Trompete gegen Ende zu viel des Guten. ‘Neptunian (As Trident Strikes The Ice)’ wirkt mit seiner hymnischen Energie und schwarzen Melodie finster und heroisch zugleich. ‘Angel In Disguise’ und ‘A Harvester Of Stars’ bestechen hingegen durch ihre brillant platzierten Gastauftritte von Kobi Farhi (Orphaned Land) und Dividavi Dolev (Subterranean Masquerade). ‘Alone In The Ocean’ balanciert auf der Dream Theater’schen Perfektion von anspruchsvoller Instrumentierung und Hit-Faktor.

Trotzdem gelingt Winterhorde auf Langstrecke nicht immer die perfekte ­Mischung. Das macht NEPTUNIAN zu einem gleichermaßen abwechslungsreichen wie komplexen Album, das sicher mehr als einen Durchlauf benötigt. Wer sich allerdings auf den wilden Ritt mit Winterhorde einlassen möchte, wird trotz dezenter Abstriche mit einem eindrucksvollen Werk belohnt.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Katatonia: THE GREAT COLD DISTANCE ist 20!

Zwanzig Jahre ist es her, dass Katatonia am 13. März 2006 ihr siebtes Studioalbum THE GREAT COLD DISTANCE veröffentlichten - eine Platte, die bis heute schneesturmartig über die Diskografie der Schweden hinwegfegt. Aufgenommen wurde das Werk zwischen Mai und August 2005 in Örebro, also in jener Phase, in der die Band bereits 15 Jahre im Geschäft war, aber trotzdem noch genug Frost im Herzen hatte, um ihre Fans vor neue Herausforderungen zu stellen. Distanz nicht nur im Titel Musikalisch war THE GREAT COLD DISTANCE die logische Aufbauscheibe auf VIVA EMPTINESS (2003): keine wilden Experimente, keine stilistischen Eskapaden, sondern das, was…
Weiterlesen
Zur Startseite