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Wo Fat Midnight Cometh

Stoner, Ripple/H’art (6 Songs / VÖ: 20.5.)

5/ 7
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Nicht, dass ich dem Genre negativ gegenüberstehen würde, aber in letzter Zeit hinterlassen Neuveröffentlichungen im Stoner-Genre (zumindest bei mir) immer einen kleinen Nachgeschmack. Irgendwie klingt vieles nach der Kopie einer Kopie, uninspiriert und überhaupt nicht mitreißend.

Doch mit dem sechsten Langspieler seiner Laufbahn stemmt sich das aus Texas stammende Trio Wo Fat mit aller Vehemenz gegen diese Entwicklung. Die Balance zwischen zwanglos konstruierten Song-Strukturen, psychedelischen Jams und runden Grooves stimmt endlich mal wieder, speziell ‘Riffborn’ bringt dieses „Phänomen“ in knapp unter fünf Minuten ziemlich gut auf den Punkt. Ebenfalls der Sache immens zuträglich ist die coole Stimme von Sänger und Gitarrist Kent Stump, die für eine angenehm rockige Grundwürze sorgt.

Eine für dieses Genre ungewohnt klare Produktion rundet das Ganze ab, sodass man von einem Volltreffer sprechen kann, darf und sollte. Weil eben originell, inspiriert und mitreißend.


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