Toggle menu

Metal Hammer

Search

Wolfbrigade LIFE KNIFE DEATH

Hardcore Punk, Metal Blade/Sony (12 Songs / VÖ: 13.9.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wolfbrigade enttäuschen im Grunde nie: Wer den zügellosen Prügelorgien der Schweden etwas abgewinnen kann (oder zumindest einschlägigen skandinavischen Bands, die ähnliches Gebolze veröffentlichen), wird auch mit LIFE KNIFE DEATH glücklich. Rabiate und in Punk getränkte Riffs prallen auf melodische Black Metal-Einflüsse (‘Disarm Or Be Destroyed’), groovigen Thrash Metal (‘Life Knife Death’, ‘Unruled And Unnamed’) oder blitzschnelle Gitarrensalven (‘Your God Is A Corpse’); Wolfbrigade vermengen dabei die Genre-typische Rotzigkeit mit stählerner Wildheit in Songs, die selten länger als drei Minuten dauern. Das ist man von der Band nicht nur gewohnt, sondern erwartet es vielmehr von ihr.

Wolfbrigade bedienen auf LIFE KNIFE DEATH die komplette Bandbreite ihres Schaffens und schlagen dabei in unterschiedliche Extreme aus. Spektakulär ist das auf Album Nummer zehn längst nicht mehr, aber die Truppe weiß immerhin, wie sie auf ihre alten Tage mit LIFE KNIFE DEATH noch mal eine zünftige Krawallorgie veranstaltet. Und das klappt nach wie vor erstaunlich gut, gleichwohl es der Platte an wirklichen Hits mangelt.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Opeth: 30 Jahre Zweitwerk MORNINGRISE

Als Opeth im März 1996 erneut das Unisound‑Studio in Finspång betraten, war die Band längst weiter, als ihr Debüt vermuten ließ. Die Verzögerung des Debütwerks ORCHID (1995) hatte dazu geführt, dass ein Großteil vom Nachfolger MORNINGRISE bereits fertig war, bevor überhaupt jemand wusste, wer diese Schweden waren. Frontmann Mikael Åkerfeldt erinnerte sich später daran, wie frisch sich das Material anfühlte, obwohl einige Ideen bis 1991 zurückreichten. Die Band hatte ihren Stil gefunden - diese Mischung aus harschen Black‑ und Death Metal‑Vokalattacken, verschlungenen Gitarrenharmonien und akustischen, leuchtenden Inseln in diesem düsteren Wald. Im Morningrise Session Diary, welches früher auf der Band-eigenen…
Weiterlesen
Zur Startseite