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X Raiders WELTSCHMERZ ’89

Rock, Suburban/Membran (11 Songs / VÖ: 31.1.)

5/ 7
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Die Idee, Turbonegro (man betrachte nur mal das Cover) mit Iron Maiden kreuzen zu wollen, klingt schon mal charmant. Beim Hören von WELTSCHMERZ ’89 (angeblich sind alle Mitglieder 1989 geboren) ploppen einem dann noch zusätzlich Namen wie Danko Jones, D-A-D, frühe ­Hellacopters oder Backyard Babies in der Rübe auf. Kurzum: Die Niederländer stehen auf Action-geladenen Rock’n’Roll, bei dem nicht die Schönheit, sondern der Schweiß im Vordergrund steht. Letzterer wird selbstredend mit ordentlich viel Bier bekämpft. X Raiders verfügen über das höchste Gut in ihrem Genre: Authentizität.

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Man spürt zu jeder Sekunde, wie verliebt sie in ihren Stil sind und welche Freude sie dabei empfinden, es krachen zu lassen. WELTSCHMERZ ’89 ist (wieder angeblich) komplett live unter der Führung von Attie Bauw (Judas Priest, Scorpions, De Staat) entstanden. Das Energie-Niveau ist mehr als überzeugend. Brillantes Songwriting darf man nicht erwarten, aber eine gehörig fette Ladung Rotz und Roll, direkt in die Fresse. Wer die Videos dieser Jungs betrachtet, wird seinen Monitor emotional aufgeladen verlassen.

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