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Xandria THE WONDERS STILL AWAITING

Symphonic Metal, Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 3.2.)

5/ 7
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Mit ihrem achten Studiowerk starten Xandria quasi noch mal komplett neu. Außer Gründungs­mitglied Marco Heubaum wurde nämlich das gesamte Line-up neu aufgestellt. Die erste Single ‘Reborn’ steht bezeichnend für das erste Lebenszeichen des deutschen Quintetts nach fünf Jahren. Mit Frontfrau Ambre Vourvahis kommt eine überraschende stimmliche Variabilität daher. Von Sopran bis zu Growls hat die Sängerin mit griechischen und französischen Wurzeln einiges zu bieten. Wenngleich dieser Umstand längst nichts Bahnbrechendes mehr ist, gibt es der Musik von Xandria, die inzwischen 28 Jahre auf dem Buckel hat, einen frischen Anstrich und etwas mehr Pep. Einige gut positionierte Breaks, gepaart mit dem gutturalem Gesang, verleihen Titeln wie ‘Illusion Is Their Name’ oder dem starken Anfang von ‘You Will Never Be Our God’ ein Fünkchen mehr Härte.

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Ansonsten scheint klanglich alles beim Alten. Die Stücke sind komplex und episch aufgebaut. Die Mischung aus harten, metallischen Klängen, symphonischer Instrumentierung und Keyboards ist ausgewogen. Das balladeske ‘Your Stories I’ll Remember’ läutet auf mitreißend gefühlvolle Art und Weise die zweite Hälfte des Albums ein. Ähnlich an­sprechend wird es kurz vor Schluss: ‘Scars’ hat einen durchaus interessanten Spannungsbogen und klingt erfrischend anders. Xandria werden mit THE WONDERS STILL AWAITING ihrem Ruf als Symphonic Metal-Instanz erneut gerecht.

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