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Yngwie Malmsteen PARABELLUM

Heavy Metal, Music Theories (10 Songs / VÖ: 23.7.)

5/ 7
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Seit Jahren vertraut der Metal-Gitarren-Paganini, auch was den Gesang angeht, nicht mehr auf die musikalischen Fähigkeiten anderer (die Vergangenheit sah Mikrofonkünstler wie Mats Levén, Doogie White oder Tim „Ripper“ Owens in Malmsteens Diensten), sondern übernimmt – wie inzwischen oftmals sämtliche Instrumente – diesen Teil ebenfalls selbst. So auch auf den lediglich vier nicht instrumentalen Stücken seines 22. Studioalbums. Doch selbst beim Opener ‘Wolves At The Door’ oder dem passablen Balladenbreitwandepos ‘Eternal Bliss’ wirkt das gesungene Wort meist nur wie schmückendes (?) Beiwerk zum Hochgeschwindigkeits­griffbrettgefrickel des Meisters. Dieses wird allerdings unter einem unsäglich muffigen Sound-Brei begraben, der, angefangen vom nervig durchprügelnden Doublebass-Schlagzeug bis hin zum kaum hörbaren Bass, für Nicht-Gitarrenschüler schwer zu ertragen ist.

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Dass es in den Achtzigern mal eine große Faszination für die Etüden-Elite und Shredder-Schaustellertum gab, ist mit jedem weiteren Jahr Abstand schwerer nachvollziehbar. So verhält es sich mit Malmsteen letztendlich ein bisschen wie mit Glenn Danzig (auch wenn Letzterer zumindest zuweilen noch richtig gute Songs schreiben und vor allem besser singen kann): Stünde hier beim Spätwerk ein gänzlich unbekannter Name auf der Plattenhülle, wäre die potenzielle Hörerschaft doch deutlich begrenzter.

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