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R’n’R Hall Of Fame: Metal-Bands einmal mehr übergangen

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Wie viele andere Künstler hat auch Exodus-Sänger Steve “Zetro“ Souza gegenüber der New York Daily News kritisiert, dass die Verantwortlichen der Rock’n’Roll Hall Of Fame ein weiteres Mal verdiente Metalbands nicht für die Aufnahme nominiert haben.

Seit Dienstag sind die Künstler bekannt, die bei der offiziellen Gala 2015 aufgenommen werden sollen. Mit Lou Reed, Green Day, Stevie Ray Vaughan, Double Trouble, Joan Jett & The Blackhearts, Bill Withers und der Paul Butterfield Blues Band befindet sich einmal mehr keine Metalband unter den Auserwählten.

„Iron Maiden können überall auf der Welt auftreten und allein ein Publikum von 50.000 Menschen ziehen und die wollen dir erzählen, sie würden nicht da rein gehören“, gibt der empörte Exodus-Sänger ein Beispiel für seine Kritik.

Obwohl viele angesehene Metalbands längst die Aufnahmebedingung für die Hall Of Fame erfüllen, also ihre erste Veröffentlichung mindestens 25 Jahre zurückliegt, wurden bisher legendäre und stilprägende Bands wie Deep Purple, Iron Maiden oder Judas Priest nicht beachtet.

„Wenn man die Art Musik spielt, wie wir es tun, erwartet man keine Ehrungen“, stellt der Exodus-Frontmann Souza klar. „Aber es ist schwer, nicht von den Wahlen irritiert zu sein.

Wie kann es sein, dass die Hall Of Fame zwanzig Jahre verstreichen lässt, bevor sie Kiss, Rush und Alice Cooper aufnimmt und Deep Purple ignoriert, aber gleichzeitig Green Day und Guns N’ Roses schon bei der ersten Gelegenheit ausgewählt werden?“, so der Exodus-Sänger weiter.

Deep Purple-Sänger Ian Gillan hat in einem Interview mit Radio Futuro zumindest deutlich gemacht, dass die Wertschätzung durch die Hall Of Fame auf Gegenseitigkeit beruht: „Die verstehen sowieso nicht, was wir sind. Die haben uns als One-Hit-Wonder bezeichnet (…) Wer zur Hölle will schon Teil einer Institution sein? Was hat das mit Rock’n’Roll zu tun?“

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