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Rob Halford über den Judas Priest Klassiker BRITISH STEEL

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Auf ihrer kommenden US-Tour mit Whitesnake wollen Judas Priest ihr Album, BRITISH STEEL komplett mit ins Programm aufnehmen. Zudem soll es nächstes Jahr – zum 30-jährigen Jubiläum – ein Reissue inklusive DVD der Platte geben. Grund genug für den amerikanischen Rolling Stone, mit Rob Halford eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen.

„Das war damals eine sehr interessante Zeit für uns. Ich bin ja eigentlich immer der Meinung, die ersten zwei Alben einer Band seien auch ihre Besten, aber bei uns war es ja schon die sechste Platte. Auf einmal begannen wir uns zu verändern und das war ein sehr markanter Moment für Judas Priest“, so Halford über die Zeit der Entstehung von BRITISH STEEL.

Die Art, wie Judas Priest ihre Songs schrieben und produzierten, veränderte sich. „Wir hatten grade den Mix von UNLEASHED IN THE EAST fertig und sollten jetzt ein komplettes Studioalbum auf die Beine stellen“, erinnert sich Halford weiter. Das Problem, die Band hatte sich mit diesem Zeitplan etwas übernommen. Zwar waren Ideen vorhanden, aber nicht genug.

Schließlich aber ließ sich Halford von der politischen Situation im damaligen Großbritannien inspirieren. „Alles war chaotisch, die Thatcher-Regierung oder die Straßenkämpfe zwischen den Minenarbeitern und der Polizei. Wenn man sich die Worte und Aussagen auf BRITISH STEEL anhört, merkt man, dass vieles von der damaligen Angst handelt“, so Halford.

Um so großartiger sei es gewesen, Songs wie „Breaking The Law“ dann vor einem großen Publikum zu spielen und zu sehen, wie begeistert die Fans darauf reagieren. Heute bezeichnet Halford den Song als Judas Priest’s „Whole Lotta Love“ oder „Smoke On The Water“.

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