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Satyricon DEEP CALLETH UPON DEEP: Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zum Album des Monats Oktober 2017

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Ab heute steht DEEP CALLETH UPON DEEP in den Läden, und ihr könnt euch selbst ein Bild davon machen – was die METAL HAMMER-Redaktion zu Satyricons aktuellem Album und Soundcheck-Sieger zu sagen hat, lest ihr hier:

Katrin Riedl

Bei einer Satyricon-Veröffentlichung stellt sich ja immer zunächst die Frage, welche Band-Phase bisher Euphorie auslösen konnte und wie sich das neue Werk dazu verhält. DEEP CALLETH UPON DEEP zeigt erst schön schwarze und erhabene Momente, verliert dann den Faden, zeigt ab dem Titel-Track aber wieder (teils unbändige) Stärke. Kein schlechtes Werk, in meinen Ohren aber auch nicht ihr bestes – egal, welche Phase man präferiert.

Petra Schurer

Satyricon demonstrieren erneut, dass sie Meister darin sind, das vermeintlich Unvereinbare zusammenzubringen. DEEP CALLETH UPON DEEP ist ein Album, das sich von mehreren Seiten in unsere Herzen vorarbeitet – mit Groove, fein dosierter Wut und einem untrüglichen Gespür für Melodie. Ergreifend und intensiv zugleich.

Marc Halupczok

Erhabene Melodien, unwiderstehlicher Groove und Mut zu Experimenten: So lässt sich das neue Satyricon-Werk DEEP CALLETH UPON DEEP umschreiben. Die klassischen Einflüsse im Titelstück oder das unvermittelt auftauchende Saxofon in ‘Dissonant’ sind aber letztlich nur schmückendes Beiwerk. Im Kern klingt alles, was Satyr und Frost verzapfen, zu hundert Prozent nach Satyricon. Großes norwegisches Kino.

Robert Müller

Satyricons ewiger Wille des Sich-Neuerfindens ist so bewundernswert wie überbewertet: DEEP CALLETH UPON DEEP ist nicht die Neuerfindung des Black Metal, aber nach dem mit großer Bugwelle eingeschwommenen Vorgänger eine Rückkehr zur kreativen Substanz. Black Prog mit Hammer und Meißel, wenn man sich von den Neufragmenten mitreißen lassen möchte, oder eine simpel überzeugende Rückmeldung des besten Songwriters der nordischen Szene – beides klare Argumente pro.

Die komplette Rezension findet ihr hier:

Satyricon :: DEEP CALLETH UPON DEEP

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Die 500 besten Metal-Alben (110): Satyricon NEMESIS DIVINA

METAL HAMMER hat die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten gewählt – mit einer fast 100-köpfigen Jury. In die Liste geschafft haben es Veröffentlichungen von 1970 bis 2023. Heute stellen wir daraus vor: Platz 110: Satyricon NEMESIS DIVINA (1996) Von folkloristischen Einflüssen auf DARK MEDIEVAL TIMES (1993) hin zu räudigem Black Metal auf THE SHADOWTHRONE (1994) erfinden sich Satyricon mit NEMESIS DIVINA einmal mehr neu. Darkthrone-Stimme Nocturno Culto hilft an der Gitarre aus, Keyboard-Passagen verschrecken dagegen Puristen. Dem Album schadet das nicht, im Gegenteil: Satyricon bewegen sich auf Erfolgskurs, den vermutlich das legendäre Video zu ‘Mother North’ im Alleingang hätte ebnen…
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