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Scorpions: Daher ging es 2010 nach der Abschieds-Tour weiter

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Scorpions-Gitarrist Rudolf Schenker hat am 12. April im Gespräch mit Moderator Eddie Trunk vom US-Radiosender SiriusXM über den Rückzug vom Rückzug gesprochen, den die Gruppe 2010 angetreten hat. Denn eigentlich war es der Plan von Sänger Klaus Meine und Co., nach einem vermeintlich finalen Studioalbum (STING IN THE TAIL) und einer zugehörigen Abschiedstournee in die Rocker-Rente zu gehen.

Frisch entfachtes Feuer

Nun erläuterte Rudolf Schenker, warum sich die Scorpions umentschieden hatten. „Man muss über das nachdenken, was wir nicht wussten, als wir die Abschiedstournee machten. Das war genau die Zeit, als WhatsApp aufkam, als all die diese neuen Technologien aufkamen. Leute haben die Scorpions auf WhatsApp gesehen. Und junge Leute zwischen 16 und 24 Jahren oder so haben die Band für sich entdeckt. Was also auf der letzten Konzertreise passiert ist, dass junge Leute vor der Bühne waren. Wir fragten uns: Was passiert hier? Die älteren Fans waren auf dem Balkon oder woanders.

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Für uns war das ein komplett neues Gefühl auf der Bühne. Dann kam die Sache mit ‘MTV Unplugged’ — und wir sagten uns: Die Chemie stimmt, keine Frage. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn die Band eine tolle Chemie hat. Dann hat man Spaß, wenn man auf Tour geht.“ Vergangenes Jahr im Interview mit Tales From The Road sinnierte Schenker noch darüber, dass die Scorpions aktuell noch immer nicht an den Ruhestand denken. Für den Musiker könnte jedoch 2025 ein passendes Jahr darstellen — dann feiern die Hannoveraner ihr 60. Band-Jubiläum. Bezüglich dessen stehe Rudolf mit ehemaligen Band-Mitgliedern in Kontakt.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Paul Stanley: Avatare sind so real wie Kiss selbst

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