Toggle menu

Metal Hammer

Search

Sex Pistols-Reunion ohne Frontmann Johnny Rotten

von
teilen
mailen
teilen

Die britischen Punk-Pioniere Sex Pistols sind neben ihrem bahnbrechenden Sound auch für ihre ewigen Streitereien bekannt, und die im Sommer anstehende Reunion ist ein weiteres Beispiel für diese. Denn während Gitarrist Steve Jones, Bassist und Haupt-Songwriter Glen Matlock sowie Schlagzeuger Paul Cook alle mit an Bord sind, bleibt Frontmann Johnny Rotten abwesend. Grund sind anscheinend die weiterhin nicht beiseite geräumten Auseinandersetzungen zwischen der Band und dem Sänger, die aufgrund der biografischen Fernsehserie ‘Pistol’ entstanden sind.

Weiterhin Streit zwischen Sex Pistols und Johnny Rotten

Die 2022 veröffentlichte Serie basierte auf der Biografie von Steve Jones, Rotten versuchte aber zu verhindern, dass dafür Musik der Sex Pistols verwendet wird. Die darauffolgende verlorene Klage brachte ihn, wie er sagte, „an den finanziellen Ruin“.

Empfehlungen der Redaktion
Laut Duff McKagan hätte es Metallica ohne die frühe Punk-Szene nie gegeben

„Dieser ganze Wirrwarr hat mich Millionen gekostet“, sagte er in einem älteren Interview. „So ein abscheulicher, fieser Angriff. Ich hätte nie erwartet, dass Steve, Paul und Glen so böse sein könnten – und wir haben nie darüber gesprochen.“ Rotten lehnte auch eine spätere Sex Pistols-Kompilation namens THE ORIGINAL RECORDINGS ab und bezeichnete sie als „minderwertig“, distanzierte sich von der Produktion. Dass der Punk-Sänger nun nicht bei der Reunion der „bösen“ Mitglieder dabei ist, daher nicht besonders.

Benefizkonzerte für Londoner Konzertlokal

An seiner Stelle wird Frank Carter am Mikrofon stehen und mit der Band das gesamte erste (und einzige) Album spielen. Die Konzerte werden Mitte August in London in der Bush Hall stattfinden – um Geld für die strauchelnde Venue zu sammeln. „Kleinere Musiklokale sind das Lebenselixier neuer Musik“, sagte Matlock gegenüber The Standart.

Empfehlungen der Redaktion
40 Jahre METAL HAMMER: 90er-Jahre Fun Punk-Special
„In diesen intimen Räumen bekommt rohes Talent die Chance, zu glänzen, Bands können wirklich mit ihrem Publikum in Kontakt treten und der Geist der Live-Musik wird lebendig. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass sie weiter bestehen.“

Auch Paul Cook meldete sich zur Reunion zu Wort: „Wir werden Pistols-Songs spielen, weil sie Unterstützung und Geld brauchen“, sagte er. „Das ist mein lokaler Veranstaltungsort. Ich bin in Shepherd’s Bush aufgewachsen und wohne immer noch hier. Es wäre wirklich schade, wenn er verschwinden würde, und wir wollen ihn am Leben erhalten.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Circle Jerks: Sänger Keith Morris streitet mit Trump-Anhängern

Circle Jerks sind weder mit ihrer Musik noch bei ihren Konzerten dafür bekannt, ihre politische Meinung zurückzuhalten. So auch bei einem Konzert in Las Vegas, bei dem Sänger Keith Morris von "Fans" und Trump-Anhängern als "Verräter"beschimpft wurde, nachdem er sich über die aktuelle Lage in den USA aufgeregt hatte. Ein Fan zeichnete die Konfrontation auf. Politische Ansagen Zunächst sprach Morris zu seinen Fans und erklärte: "Wir leben in schrecklichen Zeiten. In vier Monaten werde ich 71 Jahre alt, und in meiner gesamten Zeit auf dem Planeten Erde und dem Kontinent Nordamerika habe ich noch nie eine verdammte Shitshow dieses Ausmaßes gesehen.…
Weiterlesen
Zur Startseite