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Sharon Osbourne: Ozzy wusste, dass sein Tod naht

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Sharon Osbourne hat sich in einem aktuellen Interview an die letzten Tage und Wochen ihres Ehemanns Ozzy Osbourne erinnert. So war die 73-Jährige im Dumb Blonde-Podcast zu Gast, welchen Bunnie XO alias Alisa DeFord — die Gattin von Jelly Roll — moderiert. Dabei offenbarte die Witwe der Black Sabbath-Legende, dass ihr am 22. Juli 2025 verstorbener Partner sehr wohl ahnte, dass es bald mit ihm zu Ende gehen dürfte.

Auf seine Art

Zunächst sollte Sharon Osbourne jedoch darüber Auskunft geben, wie sie sich dabei schlägt, nach dem Tod von Ozzy zurechtzukommen. „Es wird besser, es wird besser“, erzählt die Geschäftsfrau. „Klar, es ist schwer. Gott, es ist hart, aber ich kriege es immer besser hin. Ich werde weiter daran arbeiten und weiter das machen, was ich in meinem Leben mache. Und das ist es.“

Darüber hinaus wollte Alisa DeFord noch mehr über die Umstände des Abschiedskonzerts des „Prinzen der Dunkelheit“ und Black Sabbath am 7. Juli 2025 in Birmingham wissen. Ob die Familie denn wusste, dass Ozzy bald sterben würde, hakte Bunnie XO nach, worauf Sharon erwiderte: „Ja. Zwei Wochen vor der Show sagten sie uns, dass er wahrscheinlich sterben könnte. Und das tat er. Aber er wollte es so sehr tun. Er brauchte es. Seine Haltung dazu war: ‚Ob ich nun in zwei Wochen oder sechs Monaten sterbe — ich sterbe sowieso. Und ich will auf meine Art gehen.‘ Und das tat er. Er ging wie ein Rock-Star.“

Des Weiteren berichtete Sharon: „Ozzy hatte eine Sepsis früher im vergangenen Jahr. Und sehr wenige Leute kommen da raus, ohne ein Bein oder ihr Leben zu verlieren. Sobald er die Sepsis hatte, wussten die Kinder und ich, dass es an der Zeit war. Wir fuhren nach England, wo er für eine Woche ins Krankenhaus ging. Als er von dort rausging, meinten sie zu ihm: ‚Du weißt, dass dich das töten könnte.‘ Er meinte nur: ‚Ich mache meine Show.‘

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So ist er wie ein König gegangen. Das ist der Punkt, wenn man sein Leben auf diese Art gelebt hat — nach dem Motto: ‚Sechs weitere Monate oder ich gehe, wie ich gehen will.‘ Das ist wie, wenn jemand wirklich alt ist und immer noch raucht. Sagen wir, derjenige ist 78 Jahre — dann lasst ihn einfach weiter rauchen. Lasst ihn in Ruhe. Er ist 78. Ozzy ist so gegangen, wie er es wollte. Er wusste es, er wusste es.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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