Toggle menu

Metal Hammer

Search

Sharon Osbourne verkauft Villa in L.A. für 17 Mio. Dollar

von
teilen
mailen
teilen

Nach dem Tod von Ozzy Osbourne am 22. Juli 2025 versucht seine Witwe Sharon Osbourne, Abschied vom gemeinsamen Haus zu nehmen. So bietet die 73-Jährige die Villa, welche im Stadtteil Hancock Park von Los Angeles liegt, derzeit wieder auf dem Immobilienmarkt an. Dafür haben würde die Geschäftsfrau und Moderatorin gerne 17 Millionen US-Dollar  (rund 14,5 Millionen Euro).

Schnäppchen

Dafür bekommt der Käufer ein Objekt, das 1929 im Toscana-Stil erbaut wurde und über sechs Schlafzimmer sowie elf Badezimmer verfügt. Die Wohnfläche umfasst circa 930 Quadratmeter. Selbst haben Ozzy und Sharon Osbourne das Anwesen im Jahr 2015 für 11,85 Millionen US-Dollar (10,1 Millionen Euro) von Filmproduzent Oren Koules (‘Saw’) erworben, welcher es 2010 für 4,2 Millionen US-Dollar (etwa 3,6 Millionen Euro) erstanden und anschließend im Inneren komplett renoviert hatte.

2022 wollten Ozzy und Sharon Osbourne das Haus schon einmal verkaufen — für 18 Millionen US-Dollar (15,36 Millionen Euro). Damals hatte das Paar gerade angefangen, mit dem Gedanken zu spielen, aufgrund der gesundheitlichen Probleme des „Prinzen der Dunkelheit“ zurück in die britische Heimat zu ziehen. Letztlich nahmen die beiden die Bude jedoch wieder vom Immobilienmarkt. Bilder der Finca gibt es hier zu sehen.

Verschiedene Ursache

Ozzy hat bekanntlich drei Wochen nach seinem Abschiedskonzert in Birmingham, welches am 7. Juli 2025 über die Bühne ging, das Zeitliche gesegnet. In der Sterbeurkunde stehen laut der New York Times folgende Gründe für sein Ableben: „Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses, akuter Myokardinfarkt, Koronare Herzkrankheit und Parkinson mit autonomer Dysfunktion (gemeinsame Ursachen).“ Das Dokument wurde von seiner Tochter Aimee beim Standesamt eingereicht.

Wie das britische Musikmagazin NME berichtet, haben Ärzte bei Ozzy Osbourne eine „unzuverlässige Herzklappe“ diagnostiziert, die „zu 80 Prozent blockiert“ war. Darüber hinaus hat die Blutvergiftung, welche er sich bei einer seiner Operationen zugezogen hat, zu Herzrhythmusstörungen geführt, wie der Black Sabbath-Veteran in seiner jüngsten Autobiografie ‘Last Rites’ erzählt: „Das ist wie, wenn das Herz den Takt nicht halten kann — wie bei einem Schlagzeuger in einer schlechten Pub-Band. Danke dafür, also!“

Weiter berichtete Ozzy, dass die Ärzte die betreffende Herzklappe wegen seiner blutverdünnenden Medikamente nicht operieren wollten. Jene Arzneimittel nahm er, um seine Parkinson-Erkrankung unter Kontrolle zu halten. Die Präparate abzusetzen, wäre „zu gefährlich“ gewesen. „Außerdem bedeuten die Verdünner: Wenn ich jemals umfalle, verblute ich in ungefähr fünf Sekunden. Ich komme ehrlich gesagt beim Zählen der Arten durcheinander, auf die alt werden keinen Spaß macht.“ 


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Zakk Wylde: KI kann niemals echte Musiker ersetzen

Künstliche Intelligenz in der Musik ist ein umstrittenes Thema. Bands wie Grave Digger oder Axel Rudi Pell bedienen sich offen der technischen Möglichkeiten, um beispielsweise ihre Coverartworks zu erstellen. The Butcher Sisters argumentieren scherzhaft, ihre Texte auf diese Weise schreiben zu lassen, und Frostbite Orckings sind ein vollends durchorchestriertes Projekt auf entsprechender Basis. Doch deutlich mehr Musiker – so scheint es – stellen sich entschieden gegen die Verwendung von KI in der Kunst. Und wiederum andere sehen in ihr keine existenzielle Gefahr, weil Entscheidendes fehlt, um menschlicher Kunst den Rang abzulaufen. So wie Black Label Society-Frontmann Zakk Wylde. Der Faktor…
Weiterlesen
Zur Startseite