Toggle menu

Metal Hammer

Search

Evergrey: Gitarrist Henrik Danhage ist raus

von
teilen
mailen
teilen

Bei Evergrey gibt es personelle Neuigkeiten zu vermelden. Lead-Gitarrist Henrik Danhage wird ab sofort nicht mehr bei den schwedischen Progressive-Metallern mitmischen. Wie die Band jüngst in den Sozialen Medien vermeldete, erfolgte die Entscheidung im Guten.

„Evergrey und Henrik haben sich einvernehmlich entschlossen, getrennte Wege zu gehen, nachdem sie 21 Jahre mit Unterbrechungen zusammengearbeitet hatten“, heißt im offiziellen Statement dazu. „Jetzt ist es Zeit für ein neues Kapitel für beide Parteien. Wir wünschen einander alles Gute für die Zukunft und freuen uns auf neue Musik sowohl von Evergrey als auch Henrik. Bleibt dran.“

Die Show muss weitergehen

Neuen Stoff legen Evergrey tatsächlich schon relativ bald vor: So veröffentlichen Bandmastermind Tom S. Englund und Co. am 5. Juni 2026 mit ARCHITECTS OF A NEW WEAVE ihr mittlerweile 15. Studioalbum. Englund hat die Platte zusammen mit Vikram Shankar produziert, für den Mix zeichnet Adam „Nolly“ Getgood (Periphery) verantwortlich. Kurz danach tritt die Formation bei zwei Liveshows in Großbritannien im Vorprogramm von Iron Maiden bei deren „Run For Your Lives“-Tour auf.

Henrik hatte kürzlich schon bei Konzerten von Evergrey ausgesetzt — bei der gemeinsamen Tournee im Herbst 2025 mit Katatonia vertrat Stephen Platt von Scar Symmetry Danhage.

Zum ersten Mal nahm der Musiker mit neun Jahren eine Gitarre in die Hand, nachdem ihm sein Großvater das Live-Album ALIVE! von Kiss geschenkt hatte. „Ich stand vor dem Spiegel und tat so, als wäre ich Ace Frehley“, erinnert sich Henrik.

Facebook Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Facebook
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Mit zwölf Jahren stieg Danhage bei seiner ersten Band Penicillin ein. Bei Evergrey machte Henrik zum ersten Mal 2001 mit, als ihn Englund anheuerte. Die erste Scheibe der Gruppe, bei der er mitwirkte, war IN SEARCH OF TRUTH (2001), welche dank Danhages Riffs und seinem Rhythmusspiel als einer der besten Progressive-Longplayer aller Zeiten angesehen wird. 2008 nahm sich Henrik eine Auszeit, um andere Projekt zu verfolgen, nur um letztlich 2014 wieder einzusteigen und sich bei Alben wie HYMNS FOR THE BROKEN (2014) bis hin zu THEORIES OF EMPTINESS (2024) voll einzubringen.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Katatonia: THE GREAT COLD DISTANCE ist 20!

Zwanzig Jahre ist es her, dass Katatonia am 13. März 2006 ihr siebtes Studioalbum THE GREAT COLD DISTANCE veröffentlichten - eine Platte, die bis heute schneesturmartig über die Diskografie der Schweden hinwegfegt. Aufgenommen wurde das Werk zwischen Mai und August 2005 in Örebro, also in jener Phase, in der die Band bereits 15 Jahre im Geschäft war, aber trotzdem noch genug Frost im Herzen hatte, um ihre Fans vor neue Herausforderungen zu stellen. Distanz nicht nur im Titel Musikalisch war THE GREAT COLD DISTANCE die logische Aufbauscheibe auf VIVA EMPTINESS (2003): keine wilden Experimente, keine stilistischen Eskapaden, sondern das, was…
Weiterlesen
Zur Startseite