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Skillet-Sänger vergleicht Cardi B mit Hitler

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Skillet-Frontmann und -Bassist John Cooper ist in seinem Podcast über den Auftritt von Cardi B und Megan Thee Stallion bei der Verleihung der Grammy Awards hergezogen (siehe erstes Video unten). Dabei führte er an einer Stelle an, dass gut und böse eine Definitionssache seien und Adolf Hitler sich selbst als Befreier gesehen habe. Im Nachhinein musste er die Sache ein wenig zurechtrücken (siehe zweites Video unten).

Befreier?

In seiner Schimpftirade sagte der christliche Musiker: „Man kann – und muss, der sexuellen Erniedrigung von Cardi B und Megan Thee Stallion, die zusammen bei den Grammys Sex simulieren, applaudieren. Das ist das perfekte Beispiel. Man muss es feiern. Wenn du es nicht feierst, bist du tatsächlich eine schlechte Person und hast Menschen irgendwie nicht lieb. Du bist tatsächlich nicht nett.“ Dann zitierte er einen Bibelvers aus dem Buch des Jesaja und meinte: „Die Frage ist: Wer definiert, was gut ist? Wer definiert, was böse ist? Jeder Diktator in der Geschichte sagt, dass das, was sie tun, gut ist. Das glauben sie. Wenn du ein paar Reden von Hitler liest, meint er: ‚Ich werde die Menschen befreien – von der Knechtschaft der Zehn Gebote.‘ In seinem Geist ist er ein Befreier.“

Im Nachgang regte sich über diese Argumentation Unmut im Netz. So sah sich Cooper gezwungen, seine Worte zu rechtfertigen: „Ich bin darauf aufmerksam geworden, manche meiner Worte falsch dargestellt und aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Also erlaubt mir bitte zu sagen: Ich habe Cardi B oder ihren Auftritt nicht mit Hitler verglichen. Und sicherlich habe ich die Grammys oder die Musikindustrie oder irgendeinen anderen Künstler nicht mit irgendeinem Diktator verglichen. […] Ich habe lediglich festgestellt, dass wir in einer Zeit leben, in der es auf die Moral ankommt, wo wir neu definieren, was gut und böse ist.“

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