Stryper-Frontmann Michael Sweet kritisiert Cardi B

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Von den christlichen Hard-Rockern Stryper braucht man grundsätzlich nicht allzu viel Aufgeschlossenheit erwarten. Nun hat sich Frontmann Michael Sweet über Pop- und Rap-Sternchen Cardi B ausgelassen. Deren zusammen mit Megan Thee Stallion aufgenommener und äußerst expliziert Track ‘WAP’ solle seine Enkeltochter nach Möglichkeit nicht zu Gehör bekommen.

Besorgter Großvater

Sweet hatte den Song bereits in einem Post in den sozialen Medien als „Haufen Mist“ bezeichnet (siehe unten). Als der Sänger dann kürzlich im „Cobras & Fire“-Podcast zu Gast war (siehe unten), hakte Moderator Jason Bakken nach. Sweets Antwort: „Ich will nicht wie eine prüde Person oder jemand, der engstirnig ist, herüber kommen. Aber ich finde es einfach interessant, wie wir nun 2020 haben und für Frauenrechte kämpfen – wie wir es sollten -, und dann gibt es Videos wie das hier. Es gibt eine Zeit, in der es nicht ums Urteilen geht. So geht es einfach nur darum, was richtig und was falsch ist.

🛒  even the devil believes von stryper jetzt bei amazon kaufen!

Ich habe eine kleine Enkeltochter, die diesen Song wahrscheinlich gehört hat. Und wenn ich daran denke, rege ich mich auf. Es regt mich auf, […] denn ich will nicht, dass dieser Müll in die Ohren meiner Enkelin dringt. Wir als Künstler haben eine Verantwortung, und viele Künstler überschreiten diese Grenze. Ich habe das Gleiche schon über [den einstigen Kinderstar] Miley Cyrus gesagt. Erst ist sie auf Disney – alle Kinder schauen zu ihr auf und werden ihre Follower. Und als nächstes reitet sie auf einem riesigen, hängenden Wasauchimmer. [Auf einer Tour hatte Cyrus einen aufblasbaren Penis auf der Bühne – Anm.d.R.] Kann sie nicht ein bisschen Verantwortungsgefühl haben? Nur ein klitzekleines Bisschen?“ Nichtsdestrotrotz genieße Cardi B natürlich komplette künstlerische Freiheit. „Wir leben in Amerika. Sie kann tun, was immer sie will. So wie ich, indem ich es kommentiere.“

https://soundcloud.com/cobrasfire/ep-226-michael-sweet-interview-stryper

https://www.facebook.com/TheMichaelSweet/posts/1789406741211783

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

teilen
twittern
mailen
teilen
Stryper: Musikindustrie ist die Industrie des Teufels

In einem Interview mit dem Sofa King Cool Magazine sprach der Drummer der christlichen Metal-Band Stryper, Robert Sweet, ausgiebig über seine Frustration mit der Musikwelt und der generellen Abneigung gegenüber seiner Band. Diese entstand vordergründig wegen der christlichen Einstellung der Band – sagt zumindest der Musiker. Mehr Erfolg ohne "Jesus-Ding" „Wir haben oft gehört, dass wenn wir nicht das Jesus-Ding gemacht hätten, wir Millionen mehr Alben hätten verkaufen können“, sagt der Drummer der dennoch in den Achtzigern durchaus erfolgreichen Glam Metal-Band. „Und ich will, dass jeder weiß, dass das die Wahrheit ist. Das Radio hat uns nie gespielt.  Es war…
Weiterlesen
Zur Startseite