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Slayer: King gibt ‘OK’ für Gary Holt als festes Mitglied

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Die ein Hälfte von Slayer (Kerry King, Tom Arya) tourt gerade durch Australien, während die andere daheim sitzt beziehungsweise sich von den Folgen eines Spinnenbisses erholt. Die Rede ist natürlich von Schlagzeuger Dave Lombardo, der kurz vor der Australien-Tour “ausgeladen” wurde und nun von Jon Dette vertreten wird, und von Gitarrist-Jeff Hanneman, an dessen Stelle der Exodus-Axtschwinger Gary Holt eingesprungen ist.

In einem Interview wurde Slayer-Boss Kerry King eben zu jener prekären Lage des langzeitverletzten Hanneman befragt:
“Was Jeff angeht habe ich leider kein Update. Ich habe ihn schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Er war schon immer wie ein Einsiedler und seitdem er nicht mehr mit uns auf Tour ist, zieht er sich noch mehr zurück. Ab und an redet oder trifft sich unser Manager mit ihm in Los Angeles, aber auch das passiert meist eher zufällig. Aber ich denke mal, dass er sich auf dem Weg der Besserung befindet.

Er könnte gerade alles Mögliche machen. Genauso gut könnte er auch hier sein und mit uns eine gute Zeit verbringen. Wahrscheinlich könnte er sogar ‘South Of Heaven’ spielen, aber kein ‘Jihad’, wenn du verstehst, was ich meine. So weit ich das beurteilen kann, ist es mehr eine Sache des Muskelgedächtnisses.”

King über Hannemans Beteiligung am Songwriting-Prozess für das neue Album:
“Bisher sind die Songs alle von mir. Das habe ich aber alles nur für den Fall der Fälle geschrieben, da ich nicht weiß, wie Jeffs Intentionen aussehen. Ich wollte auf Nummer sicher gehen für den Fall, dass er nicht mehr zu uns stößt. Wenn er aber bald wieder dabei ist, werden wir wohl massig Songs haben.”

Einer Zukunft ohne Jeff Hannemann scheint King jedenfalls nicht abgeneigt zu sein:
“Meiner Meinung nach wird Gary Holt noch eine ganze Weile bei uns sein. Ich habe es zwar mit ihm noch nicht wirklich diskutiert, aber er hält sich die Zeit frei, wenn er weiß, dass wir auf Tour sind. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir ihn dafür bezahlen würden, wenn Jeff nun doch wieder im Juni zu uns zurückkehren würde. Ich will niemanden schlecht behandeln, der uns für zwei Jahre ausgeholfen hat. Aber wenn Gary dauerhaft bei uns spielt, dann bin ich auch damit einverstanden. Sollte es Jeff allerdings wieder besser gehen und er uns signalisieren, dass er wieder bereit ist, zu den Proben kommt und uns beweist, dass er wieder gut genug ist, dann ist es wieder seine Bühne.”
 

Was haltet ihr von Kerry Kings Sicht der Dinge? Sagt es uns in den Kommentaren, auf Facebook, Google+ oder Twitter!

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