Toggle menu

Metal Hammer

Search

Slipknot wollten sich mit Joey Jordison versöhnen

von
teilen
mailen
teilen

Joey Jordison ging am 26. Juli 2021 von uns. Davor hatten Slipknot offenbar vor, eine Brücke über die Kluft zwischen der Band und ihrem einstigen Schlagzeuger zu bauen. Dies gab Frontmann Corey Taylor im Interview mit „The Fader“ zu Protokoll. So wurde der Sänger gefragt welchen Einfluss der Tod von Jordison auf die Arbeiten am aktuellen Album THE END, SO FAR hatte.

Jetzt oder nie

„Es hat sich definitiv eingeschlichen, weil es geschehen ist, während wir an Teilen der Musik gearbeitet haben. Wir haben das Album ihm gewidmet“, sagte Corey Taylor über Joey Jordison. „Wir hatten gehofft, es würde nicht passieren. Und als es doch geschehen ist, war es eine traurige Auflösung. Denn er war so kreativ und explosiv. Ich wünschte einfach, wir hätten ihn nicht so früh verloren. Wir hatten gehofft, uns mit ihm zu versöhnen. Folglich ist es eines dieser Dinge, die dir sagen: Was auch immer du tun must, mach es jetzt. Denn du weißt nie, wann du jemanden verlieren wirst.“

Empfehlungen der Redaktion
Erster Todestag von Joey Jordison: Ein Gedenkvideo an das Ausnahmetalent

Des Weiteren sprach Corey Taylor darüber, dass mit Gründungsbassist Paul Gray zuvor ein Band-Mitglied an einer Drogenüberdosis gestorben ist — im Jahr 2010. „Das hat uns auf jeden Fall ein wenig aufgeweckt. Wir haben dadurch realisiert, dass wir nicht mehr die Jüngsten sind. Es wird eine Zeit kommen, wenn wir anfangen, einander zu verlieren. Und wir sollten die Zeit nutzen, die wir jetzt miteinander haben. Ich habe versucht, diese Typen wissen zu lassen, was ich ihnen gegenüber und der Musik, die wir gemeinsam gemacht haben, fühle. Wir sind alle so unterschiedliche Menschen — und wir machen nach all diesen Jahren immer noch zusammen Musik in dieser Geschwindigkeit. Daher müssen wir einander schätzen.“

🛒  THE END, SO FAR JETZT BEI AMAZON ORDERN!


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Grammys: Academy übersieht Brent Hinds (Mastodon)

Jede Jahr gedenkt die Recordings Academy bei den Grammys im Rahmen des "In Memorian"-Segments den im Vorjahr verstorbenen Künstlern. Dieses Jahr wurde dabei unter anderem Black Sabbath-Ikone Ozzy Osbourne, D’Angelo sowie Soul-Sängerin Roberta Flack (‘Killing Me Softly With His Song’) mit speziellen Live-Einlagen die Ehre erwiesen. Einen menschlichen wie musikalischen Verlust haben die Macher allerdings dieses Jahr übersehen: Den einstigen Mastodon-Gitarristen Brent Hinds. Grober Schnitzer Das gilt aber nur für den zeremoniellen, live im Fernsehen übertragenen Part — auf der Grammys-Website hat ihn Recording Academy durchaus aufgelistet. Doch es regt sich nun Kritik daran im Netz, dass man kein Foto…
Weiterlesen
Zur Startseite