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So klingt das neue Obituary-Album INKED IN BLOOD

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Obituary INKED IN BLOOD
Obituary INKED IN BLOOD

Knapp fünf Jahre nach DARKEST DAY haben sich OBITUARY tatsächlich noch mal aufgerafft und mit INKED IN BLOOD ein grandioses Spätwerk abgeliefert. Unter strengster Geheimhaltung darf METAL HAMMER reinhören.

>>> mehr dazu lest ihr in der Oktober-Ausgabe des METAL HAMMER

Hier erfahrt ihr Song für Song, wie das neue Obituary-Album INKED IN BLOOD klingt!

Lies

Ein herrlich stumpfes, zwei Minuten kurzes Brecheisen, das klarstellt, wohin die Reise geht – in deine Fresse. Wenn John Tardy das erste „Uh!“ auspackt, dreht der Nacken rund.

Violent By Nature

Wie eine Kriegsmaschine schleicht sich Team Florida an, um dann brutal zu explodieren. Massive Riffs, fette Breaks – jetzt sind Obituary endgültig wieder da.

Pain Inside

Gedoomter Anfang mit schönem Jammerhaken-Einsatz, der in einer Midtempo-Strophe aufgeht. Im Chorus lavazäh, aber immer groovig. Zur Halbzeit dann ein Eins-a-Moshpart.

Visions In My Head

Bereits der saucoole Einstieg mit kleiner, aber feiner Gitarrenmelodie schreit „Hit“, die typisch simpel-effektiven Riffs werden von einer Akustikgitarre konterkariert. Feines Solo, übrigens.

Back On Top

Anfangs klingt es tatsächlich nach Suicidal Tendencies. Das überraschende Arrangement hat noch sogar einen Stadion-Death-Part auf Tasche. „Walk my way“ fordert Tardy immer wieder – wir kommen mit.

Violence

„Willste br00dl? Dann kriegste“ – so die musikalische Message. Ein punkig angehauchter Klopfer mit traditionellem Heavy Metal-Soloteil, der verflucht gut reinläuft.

Inked In Blood

Eine Hymne als Titelstück ist die beste Referenz für die Klasse eines Albums. ­Obituary liefern. Das metallische Strophen-Riff kontert der zupackende Chorus grandios – ein sicherer Live-Kandidat.

Denied

Ungewohnt melodisch stampft die Band durch das wohl lässigste Riff der Platte. Natürlich mit unwiderstehlicher Tampa-Death-Note. Der heimliche Hit.

Within A Dying Breed

Anfangs schöne Celtic Frost-Verbeugung, die sich als stetig Fahrt aufnehmendes Kleinod entpuppt. Rohe Riffs regeln hart und verabschieden sich, von Pauken begleitet, in die nächste Schlacht.

Minds Of The World

Thrashig angehauchte Nummer, klassisch durchgeprügelt mit geilem, knackigem Solo-Part nach feinster Pantera-Art. Und mittendrin wieder dieser Stadion-Groove – herrlich!

Out Of Blood

Tardy singt schon zum Einstieg mit sich selbst – da kann nur der nächste Hit lauern. Dazu noch die nächsten Ohrwurm-Riffs, da geht einiges. Schön durchsoliertes Ende.

Paralyzed

Die finale Keule bringt mit großen Riffs und Dicke-Eier-Grooves das Album noch mal auf den Punkt. Gefangene sollen andere machen, bis zum letzten Ton wird gemetzelt – so und nicht anders wollen wir das.

Fazit:

Besser kann man diese Musik 2014 nicht spielen. Eine absolut positive Überraschung, und nicht nur für Death-Metaller hochinteressant.

INKED IN BLOOD von Obituary erscheint am 24.10.2014

Noch mehr dazu lest ihr in der Oktober-Ausgabe des METAL HAMMER.

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