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Sonne, Schweiß und Staub: So heiß war Rock im Park 2014

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Bleibt nur noch zu klären, ob Metallica selbst mit der starken Konkurrenz des ersten Festivaltages mithalten kann. Um es kurz zu machen: Sie können. Für die diesjährige Tour hat der Vierer kurzerhand seine Fans bestimmen lassen, welche Songs gezockt werden. Und so darf sich dann auch niemand beschweren, wenn ‘Enter Sandman‘ oder ‘Nothing Else Matters‘ zum gefühlt tausendsten Mal angestimmt werden. Einzig und allein das superbe Cover zu ‘Whiskey In The Jar‘ kann beim heutigen Set als Rarität betitelt werden, der Rest ist klassisches Best-Of-Programm, das allerdings nahezu makellos dargeboten wird. Egal ob das MASTER OF PUPPETS-Trio bestehend aus ‘Battery‘ dem Titelstück und ‘Welcome Home (Sanitarium)‘ zu Beginn oder der laserlicht durchzogenen Kriegs-Ballade ‘One‘, jeder Song wird vom Publikum dankend angenommen und teilweise sogar von übereifrigen Fans auf der Bühne angesagt. Lediglich das neue Stück ‘Lords Of Summer‘ wirkt künstlich zusammengeschustert und in die Länge gezogen. Summa Summarum steht dennoch ein mehr als würdiger Auftritt, auch wenn sich eingefleischte Metallica-Fans vielleicht doch die eine oder andere Überraschung mehr erhofft haben.

Rock im Park 2014: Der Samstag

Am Samstag heißt es für Freunde der brutaleren Kost dann erst einmal ab zur Clubstage. Dort warten mit Architects und Suicide Silence zwei Bands, die beide auf ihre Art absolut keine Gefangenen machen. Gehen die Engländer von Architects noch etwas vertrackter und variabler zur Sache, legen Suicide Silence in Sachen Mosh-Pits noch eineSchippe drauf und feuern eine Abrissbirne nach der anderen ab. Besonders Hernan Hermida macht dabei gesanglich eine fast schon beängstigend starke Figur und ist zweifellos ein würdiger Nachfolger für den verstorbenen Publikumsliebling Mitch Lucker. Zum Abschluss darf dessen Lebensphilosophie in Form von ‘You Only Live Once‘ aber natürlich nicht fehlen. Beide Daumen nach oben!

Bei Buckcherry wird dann eine kleine Verschnaufpause eingelegt, um die erhitzten Gemüter etwas abzukühlen. Wirkliche Einbußen in Sachen Unterhaltungswert sind aber auch hier nicht zu verzeichnen. Zu gut sind Sänger Josh Todd und seine Band aufgelegt. Ähnlich wie Myles Kennedy am Abend zuvor besitzt nämlich auch er ein dermaßen charismatisches Gesangsorgan, dass es eine wahre Freude ist, ihm zuzuhören. Hinzu kommen noch sleazige Rock-Nummern der Marke ‘Next 2 You‘ oder ‘Crazy Bitch‘ und die Party-Stimmung ist perfekt.


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