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Stadtbezirke regiert von Metal Bands, dazu Gangs, Gewalt und 24-jährige Großmütter

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Wer sich im von Slayer regierten Teil der Stadt befindet, sollte sich vor Judas Priest in Acht nehmen. Der örtliche Schüler-Beauftragte war sein Leben lang Mitglied der Evil Warriors.

Wer in Wadeye um die 30 ist, ist einer der Alten, denn fast die Hälfte der Bürger ist unter 20 Jahre alt, das durchschnittliche Todesalter liegt bei 46 Jahren und 24-jährige Mädchen sind teilweise schon Großeltern.

Es gibt fast kein Schulwesen und eine Gang-verbreitung, die kürzlich beinahe die Australische Armee zum Einsatz hätte anrücken lassen. In jedem Haus leben durchschnittlich 16 Menschen und von den rund 2200 hier lebenden Aborigines hatten 2003 nicht mal 50 „echte“ Jobs.

Doch das wahrscheinlich skurrilste an Wadeye ist die Bedeutung von Heavy Metal in dieser kleinen Stadt. Überall sind Graffiti, Schmierereien und eingeritzte Band-Namen zu sehen – von Slayer über Judas Priest bis Metal Church. Außerdem benennen sich fast alle Gangs nach den unterschiedlichsten Metal-Bands.

Wenn dann die verschiedenen Gangs auf einer speziellen Party zusammenkommen, gibt es allerdings mal keine Gewalt, sondern Platz auf der Tanzfläche, wenn jede Gang die Lieblingsplatte ihrer Paten-Band beim DJ abgibt und anschließend geschlossen mosht. Selbst, wenn ihnen die Musik teilweise gar nicht wirklich gefällt.

Klingt immer noch wie eine große, traurige und politisch nicht korrekte Satire?

Dann werft einen Blick in die Bildergalerie oben, die euch direkt nach Wadeye bringt…

(Fotos: (c) J. West, www.viceland.com)

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