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Stryper: Musikindustrie ist die Industrie des Teufels

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In einem Interview mit dem Sofa King Cool Magazine sprach der Drummer der christlichen Metal-Band Stryper, Robert Sweet, ausgiebig über seine Frustration mit der Musikwelt und der generellen Abneigung gegenüber seiner Band. Diese entstand vordergründig wegen der christlichen Einstellung der Band – sagt zumindest der Musiker.

Mehr Erfolg ohne „Jesus-Ding“

„Wir haben oft gehört, dass wenn wir nicht das Jesus-Ding gemacht hätten, wir Millionen mehr Alben hätten verkaufen können“, sagt der Drummer der dennoch in den Achtzigern durchaus erfolgreichen Glam Metal-Band. „Und ich will, dass jeder weiß, dass das die Wahrheit ist. Das Radio hat uns nie gespielt.

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 Es war ein Wunder, dass MTV uns gespielt hat. Aber das Radio spielt uns bis heute sehr, sehr wenig. Und das war beizeiten ziemlich hart und unfair, weil uns trotzdem viele Leute mochten. Wir hielten uns nicht besser als die anderen, aber wir mussten dabeibleiben. Wir mussten klarmachen, dass Jesus’ Botschaft an erster Stelle steht. Und wir hatten deswegen echt eine harte Zeit.“

Für Robert Sweet wäre es das aber wert gewesen – denn in gewisser Weise hätte diese Abneigung Stryper auch geholfen. Denn dadurch, dass niemand sie mit auf Tour nehmen wollte, waren sie dazu gezwungen, immer als Headliner zu spielen. „Es fühlte sich so an, als hätte Gott gesagt: ‚Nein, ihr geht nicht diese Route. Ihr geht diese hier.‘ Und das hat unserer Karriere geholfen, denn die meisten Bands gehen erst mit anderen, größeren Bands auf Tour.“

Stryper waren von Gott gesalbt

Der Schlagzeuger erklärt daraufhin, dass sie in den Achtzigern versucht hätten, das Musikgeschäft positiv zu verändern: „Es gibt in der Musikindustrie eine Menge großartige Dinge.

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 Aber in gewisser Weise ist es die Industrie des Teufels. Wir haben immer gehofft, dass wir sie in positiver Weise beeinflussen können. Aber das geht nicht so einfach.“ Laut Sweet müsse man dafür von Gott berührt sein, sonst würde es nicht klappen.

„Ich bin traurig, wenn ich sehe, wie Bands es versuchen und daran scheitern“, sagt er. „Aber wenn man die Botschaft von Jesus verkünden will, dann muss man von Gott gesalbt sein. Und wir haben das so stark gespürt. Wir fühlen es immer noch so stark, dass uns nichts davon abhalten kann, es weiterhin zu tun.“


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