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Super Bowl: Green Day hielten sich zurück

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Green Day sind beim Super Bowl — dem Finale der US-amerikanischen American Football-Liga NFL — aufgetreten. Das Trio bestritt die Pregame-Show und hielt sich dabei mit Kritik am umstrittenen Präsidenten Donald Trump zurück, was so nicht zwingend vorherzusehen war. Anstatt eindeutige Worte in Richtung des Politikers zu schicken, beschränkten sich Frontmann Billie Joe Armstrong und Co. darauf, ihre Songs für sich sprechen zu lassen.

Kommentar genug

Bevor sich die Seattle Hawks mit 29:13 gegen die New England Patriots durchsetzten, brachten Green Day ein Medley ihres Meilensteinalbums AMERICAN IDIOT (2004) zu Gehör (siehe Video). Nachdem Armstrong ganz kurz ‘Good Riddance (Time Of Your Life)’ anspielten, ließ die Gruppe hintereinander ‘Holiday’, ‘Boulevard Of Broken Dreams’ und eben ‘American Idiot’ ineinander übergehen.

Vor allem letzteres Lied funktioniert auch ohne zusätzlichen Kommentar allein durch Textzeilen wie „Don’t wanna be an American idiot / Don’t want a nation under the new mania / And can you hear the sound of hysteria? / The subliminal mindfuck America“. Wahrscheinlich wäre der Versuch, ein „Fuck Trump!“ über den riesigen Super Bowl-Äther zu jagen, aber sowieso verpufft. Die Live-Übertragung ist nämlich ein paar Sekunden versetzt, damit die Sendeverantwortlichen zensierend eingreifen zu können, sollten irgendwelche Anstoß erregenden Dinge geschehen oder gesagt werden.

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Im Vorfeld des Super Bowl hielten sich Green Day allerdings überhaupt nicht zurück. Die Formation rockte nämlich überdies die von Spotify gesponserte FanDuel Party in San Francisco am Freitagabend — und dabei bekamen Trump sowie die US-Einwanderungsbehörde ICE gehörig ihr Fett weg. So richtete Bille Joe folgende Worte direkt an ICE-Mitarbeiter: „Kündigt euren beschissenen Job.

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Denn wenn er vorüber ist, was er irgendwann sein wird, werden euch Kristi Noem [Ministerin für Heimatschutz — Anm.d.A.], Stephen Miller [stellvertretender Stabschef im Weißen Haus und Homeland Security Advisor], JD Vance [Vizepräsident] und Donald Trump wie eine schlechte Angewohnheit fallenlassen. Also kommt auf diese Seite.“ Des Weiteren widmete Armstrong das Stück ‘Holiday’ der Stadt Minneapolis und veränderte die Textzeile „The representative from California has the floor“ hin zu „The representative from Epstein Island has the floor“.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Cliff Burton war Inspiration für Mike Dirnt (Green Day)

Einer der bekanntesten und schillerndsten Bassisten in der Welt des Rock’n’Roll ist sicher Mike Dirnt. Der Green Day-Tieftöner liefert stets druckvollen Sound. Nun hat der US-Amerikaner in einem aktuellen Interview bei Heavy Consequence über seine musikalischen Inspirationen geplaudert. Dabei erwähnte der 53-Jährige auch einen Kollegen, der vor allem für härtere Gangarten große Bedeutung hat: Cliff Burton von Metallica. Eine Erscheinung Anlass für das Gespräch war ein neues Bassmodell, das Dirnt gerade in Kooperation mit Gibson auf dem Markt gebracht hat: der Epiphone Grabber G-3 Bass kommt in natürlicher Holzoptik sowie in schwarzer Ausführung. Bei dieser Gelegenheit erzählte das Green Day-Mitglied…
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