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Super Bowl: Nuno Bettencourt (Extreme) trat mit Rihanna auf

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Rihanna hat bekanntlich die Halftime Show beim diesjährigen Super Bowl am 12. Februar geschmissen. Zum Besten gab die mit ihrem zweiten Kind Schwangere ihre Hits ‘Bitch Better Have My Money’, ‘Run This Town’ und ‘Umbrella’. Mit ihr in Phoenix auf der Bühne stand dabei Extreme-Gitarrist Nuno Bettencourt, der seit einigen Jahren in ihrer Band spielt. In Aktion könnt ihr Bettencourt in diesem Video ab Minute 9:30 sehen.

Warum nicht?

Der Super Bowl-Gig war wie bereits erwähnt nicht Bettencourts erster Auftritt mit Rihanna. Der Extreme-Saitenhexer fungiert schon seit November 2009 als Lead-Gitarrist für die Sängerin aus Barbados. In einem Interview von 2014 erläuterte Nuno, wie er zu dem Engagement kam. „Ich hatte niemals andere Sachen gemacht, bei denen ich nicht ich selbst war. Und man hat mich über die Jahre oft gefragt — nicht nur zwingend für Pop-Künstler, sondern auch für andere Rock-Bands. Doch ich habe immer abgesagt. Wir hatten jedenfalls gerade eine Extreme-Tournee zu Ende gebracht, da sprach mich ein Freund von mir an: Tony Bruno, er ist unter anderem Musikproduzent.

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Er meinte: ‚Ich weiß, ich habe dich schon zehn Mal gefragt. Aber du bist in Los Angeles, wir sind in Los Angeles. Und Rihanna hat ein paar deiner Videos gesehen. Würdest du es in Erwägung ziehen?‘ Es ging eigentlich nur um eine dreimonatige Promogeschichte. Ich dachte mir: Ich bin in meinen Vierziger Jahren, bin mir so lange treu geblieben und habe nichts anderes gemacht. Wobei ich zuerst sagte: Warum sollte ich das machen wollen? Da sind doch gar keine Gitarren drin. Darauf meinte Tony: ‚Das ist die Sache: Sie will es live viel härter haben.‘ Ich fragte: ‚Also darf ich machen, was ich mache? Ich darf ihre Songs ruinieren?‘ Und er entgegnet: ‚Komplett. Mit deinem Rig… Ja, ich dachte mir, dass das Spaß machen würde.'“

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Des Weiteren erläuterte Nuno, dass die Stücke von Rihanna und, was er dazu spielt, durchaus anspruchsvoll seien. Darüber hinaus verteidigte der Rocker die 34-Jährige gegenüber Kritik hinsichtlich Backing Tracks. Sie könne erstaunlich gut singen.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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