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Supergroups: Stars unter sich

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VELVET REVOLVER Contraband (2004)

Scott Weiland von Stone Temple Pilots am Mikro, Slash und Duff McKagan von Guns N’ Roses an Gitarre und Bass, und der ehemalige The Cult-Drummer Matt Sorum an den Trommeln. Kein Wunder, dass CONTRABAND in seiner Veröffentlichungswoche mehr als 250.000-mal verkauft wurde! Das Zweitwerk LIBERTAD war zwar ebenfalls stark, konnte jedoch nicht an den Erfolg der ersten Scheibe anknüpfen und blieb bis dato die letzte Veröffentlichung von Velvet Revolver.

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THEM CROOKED VULTURES Them Crooked Vultures (2009)

Ein Trio aus der A-Liga und gleichsam ein Zwei-Generationen-Projekt: Mit Josh Homme und Dave Grohl treffen zwei Megastars der Neunziger auf den Led Zeppelin-Bassisten John Paul Jones. Wie so viele Supergroups war auch diese sehr kurzlebig und liegt seit 2010 auf Eis.

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HOLLYWOOD VAMPIRES Hollywood Vampires (2015)

Das Debütalbum der „teuersten Coverband der Welt“. Neben Alice Cooper und Aerosmiths Joe Perry ist auch Johnny Depp mit dabei, der bekanntermaßen als Schauspieler seine Brötchen verdient. Hollywood Vampires fallen in die Kategorie jener Supergroups, bei denen es den Akteuren primär um den Spaß an der Freude geht. Diese transportiert sich jedoch überzeugend und steckt an.

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Stillstand oder Fortschritt?

LINDEMANN Skills In Pills (2015)

Obwohl das Projekt unter dem Nachnamen des Rammstein-Sängers läuft, zeigte sich Pain- und Hypocrisy-Mastermind Peter Tägtgren für die Musik verantwortlich. Auf dem 2015er-Debüt SKILLS IN PILLS versucht sich Till Lindemann noch an englischsprachigen Texten, um sich deutlich von Rammstein abzugrenzen. F&M aus dem Jahr 2019 dagegen beendete dieses Experiment und führt ihn zurück zu seiner Muttersprache – die Charts wurden von beiden Alben angeführt. Jüngst gab die Band ihre Trennung bekannt, Lindemann macht allerdings weiter.

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GIRAFFE TONGUE ORCHESTRA Broken Lines (2016)

Während sich ihre Kollegen Troy Sanders und Greg Puciato bei Killer Be Killed austobten, schufen sich Brent Hinds (Mastodon) und Ben Weinman (The Dillinger Escape Plan) mit Giraffe Tongue Orchestra ein eigenes kreatives Ventil. Gemeinsam mit William DuVall (Alice In Chains), Pete Griffin (Dethklok) und Thomas Pridgen (Ex-The Mars Volta) werden auf BROKEN LINES verschiedenste Stile durchgespielt und kunstvoll zusammengebracht – mal elektronisch, mal rockig, immer verspielt.

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PROPHETS OF RAGE Prophets Of Rage (2017)

Ein zweites Mal suchte die Instrumentalsektion von Rage Against The Machine in den Zehnerjahren Ersatz für Zack de la Rocha, der keine Lust auf eine Re­union hatte. Wohl auch, um Vergleichen mit Audioslave vorzubeugen, wurden mit Public Enemys Chuck D und Cypress Hills B-Real Frontmänner aus dem HipHop-Kosmos rekrutiert. Zwar veröffentlichten Prophets Of Rage vor ihrer Auflösung nur ein Studioalbum, wuchsen mit diesem jedoch über den Status einer All-Star-Band hinaus, die lediglich die Back-Kataloge der Mitglieder auf die Bühne bringt.

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Den kompletten Bericht über Supergroups findet ihr in der METAL HAMMER-Dezemberausgabe 2020, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!


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Bad Company: 50 Jahre RUN WITH THE PACK

Wenn eine Band schon bei ihrer Gründung 1973 als „Supergroup“ etikettiert wird, dann weiß man: Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt. Bad Company - das Londoner Dream-Team aus Paul Rodgers und Simon Kirke (beide Ex-Free), Mick Ralphs (Ex-Mott The Hoople), Boz Burrell (Ex-King Crimson) - war von Anfang an mehr als nur ein Nebenprojekt. Mit Manager Peter Grant, dem Strippenzieher und Pianisten hinter Led Zeppelin, im Rücken war die Truppe quasi zum Erfolg verdammt. 1976, mit ihrem dritten Album RUN WITH THE PACK, zementierten sie endgültig ihren Platz im Rock-Olymp. Die Veröffentlichung liegt heute genau 50 Jahre zurück, weshalb…
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