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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Sweden Rock-Festival 2015: Harter Rock im frühsommerlichen Schweden

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Das Wohlfühl-Festival

Während das Rock am Ring in Mendig am Freitag von einer herben Gewitterfront heimgesucht wird, sieht man auf dem Sweden Rock Festival in Sölvesborg die meiste Zeit kein einziges Wölkchen am Himmel. Und auch sonst gibt es absolut keinen Anlass während der vier sonnigen Festivaltage Trübsal zu blasen. Das Line-Up glänzt mit einer superben Zusammenstellung an altgedienten Rock- und Metal-Legenden wie Def Leppard, Mötley Crüe, Judas Priest, Toto oder Slash sowie modernen Acts der Kategorie Five Finger Death Punch, Ghost, Children Of Bodom, Behemoth und vielen anderen Hochkarätern – ein Aufeinandertreffen der Generationen sozusagen, das sich auch klar im Publikum abzeichnet und zudem eine äußerst angenehm familiäre Atmosphäre schafft.

Hinzu kommt eine Organisation, die sicherlich mit zum Besten gehört, was der europäische Festivalmarkt zu bieten hat: Bei 35.000 verkauften Tickets wird auf dem Sweden Rock der „Sold Out“-Riegel vorgeschoben, das weitläufige Areal bietet allerdings weit mehr Menschen Platz, was sich wiederum ungemein positiv auf die Infrastruktur des gesamten Festivals auswirkt – kein großartiges Gedränge vor den Bühnen (viele machen es sich sowieso einfach auf dem mitgebrachten Campinghocker bequem), nahezu keine Schlangen an den Getränke- und sehr vielfältigen Essens-Ständen, fünf leicht zu erreichende Bühnen, deren Grünflächen sofort vom Abfall befreit werden, sobald sich der Mob nach Ende eines Konzerts langsam aber sicher auflöst und nicht zuletzt hochwertige sanitäre Anlagen, die ebenfalls stets in sehr sauberem Zustand gehalten werden.

Mehr Service geht eigentlich nicht und so kann man sich an der einladenden Küste Schwedens voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich die Bands. Dabei gilt es dieses Jahr bei den vielen aufspielenden Legenden vergangener Tage vor allem herauszufinden, wer auch anno 2015 noch in der Lage ist, das Publikum zu fesseln und wer sich vielleicht doch lieber mit dem Gedanken an den Ruhestand anfreunden sollte.

Der Warm-Up-Mittwoch mit D-A-D, Evergrey, The Quireboys u.a.

03.06.2015

Der erste Tag ist mehr ein kleiner Appetizer als ein wirklicher Festivaltag. Wer eines der begehrten 4-Tagestickets ergattern konnte, tummelt sich auf einer der drei kleineren Bühnen, während die zwei Hauptbühnen noch auf ihren Einsatz warten müssen. Auf der Sweden Stage punkten zunächst Lillasyster mit schwedischem Songgut, das dem Mitsing-Faktor beim Publikum hörbar entgegenkommt. Mit einem zwinkernden Auge wird dann auch noch Rihannas Popnümmerchen ‘Umbrella’ zum Besten gegeben. Danach liefern The Quireboys einen soliden Rock’n’Roll-getränkten Gig ab, während wenig später Evergrey vor voller 4Sound Stage ihren düsteren Bombast-Progressive auffahren und ein erstes dickes Ausrufezeichen setzen.

D-A-D

Als Tagesheadliner holen dann die Dänen von D-A-D zu einer knapp zweistündigen Rockshow aus und lassen dabei auch nach über 30 Jahren Bandgeschichte eine lässige Unbekümmertheit durchblitzen. Mit gekrümmten Türmen aus Amp-Attrappen, die Lichtkegel in sich bergen und einem Drumkit aus zwei aufeinandergestapelten Bass Drums sowie mehreren Toms hebt sich das Bühnenbild angenehm vom Standard ab. Gegen Ende des regulären Sets wird sogar noch ein kleines Drumkit in der Mitte platziert das nach Gebrauch genüsslich entflammt wird und so auch eine ganze Weile vor sich hinflackert – leicht beißender Geruch inklusive. Aber auch die Songs sitzen: Mit den wirklich Hits lässt man sich zwar etwas Zeit, ‘Grow Or Pay’ oder ‘Jihad’ zünden aber vortrefflich. Das Zugaben-Trio aus ‘Bad Craziness‘, dem D-A-D-Überhit ‘Sleeping My Day Away’ und der Rausschmeißer-Ballade ‘Laugh ‘N‘ A Half’ bei der auch wirklich alle mitsingen entlässt mehr als zufrieden in die Nacht. Ein wohliger Auftakt, der auf das noch Kommende hervorragend einstimmt.

Wie war der Donnerstag mit Def Leppard, Toto, Slash und Ghost?

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Der METAL HAMMER Podcast – Folge 12

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