Toggle menu

Metal Hammer

Search

Teloch (Mayhem) komponiert: Black Metal im norwegischen Theater

von
teilen
mailen
teilen

Morten Bergeton Iversen aka Taloch, Gründer der Band Nidingr und seit 2011 Gitarrist von Mayhem, tritt neuerdings als Komponist für das norwegische Theater in Erscheinung.

Der Black Metal-Musiker schrieb die Musik für Lars-Ole Walburgs Inszenierung von Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“.

Teloch erklärt, wie er an den Job kam: „Ein deutsches Team von Theater-Leuten ist an mich herangetreten und fragte, ob ich Musik zu einem ihrer neuen Stück schreiben würde. Mein erster Gedanke war: Fuck Off! Ich habe vorher noch nie einen Fuß in ein Theater gesetzt, wenn es sich nicht um ein Mayhem-Konzert gehandelt hat. Dann habe ich mich doch mit den Leuten getroffen und mir ihre Idee angehört. Schnell habe ich bemerkt, dass sie ihre Sache sehr ernst nehmen.“

Weiter erklärt der Komponist: „Das Ergebnis ist wirklich cool geworden und ich bin stolz auf das, was wir zusammen auf die Beine gestellt haben. Die Musik ist natürlich kein richtiger Black Metal, aber sie basiert darauf. Ich habe die Musik einfach gehalten, denn ich will ja niemanden verschrecken.“

Die „Mutter Courage“-Band setzt sich zusammen aus:

Stian „Sir“ Kårstad (NIDINGR, GOD SEED, TRELLDOM): Gitarre

Øyrvind Myrvoll (NIDINGR): Drum

Peter Michael Kolstad Vegem (BLOOD TSUNAMI): Bass & Vocals

Die Uraufführung des Stücks findet am 13. Februar 2015 statt.

Hier seht ihr den Trailer zum Theaterstück:

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

 

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Frauen im Metal: Ist das Feminismus oder kann das weg?

Es sollte nichts Besonderes sein, wenn eine Band eine Musikerin einstellt anstatt ein männliches Pendant. Es sollte auch selbstverständlich sein, dass Bands mit weiblicher Besetzung genauso gut gebucht werden wie komplett männlich besetzte Formationen. Schließlich sind die Wurzeln des Rock’n’Roll auf eine schwarze Frau zurückzuführen. Sister Rosetta Tharpe untermalte einige ihrer Gospel-Songs mit einer flotten E-Gitarre und wird deswegen von vielen als Mutter des Genres verehrt. Trotzdem ist es ärgerlicherweise immer noch überraschend, wenn mal eine Frau ran darf. Rock- und Metal-Festivals sind zweifellos nach wie vor von männlichen Bands dominiert, und die Headlinerslots sowieso. Und auch wir müssen uns…
Weiterlesen
Zur Startseite