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Motörhead-Vinyls

Tephra + Abrakadabra – live

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Die eigentlich als Support vorgesehenen Oozing Goo mussten ihren Gig mit Tephra leider kurzfristig absagen. Aber es wurde blitzschnell für Ersatz gesorgt und das ortsansässige Post Rock-Duo Abrakadabra engagiert, das sich trotz aller Spontaneität gelungen durch sein Set groovte.

Das beschauliche Kellerabteil des Cassiopeia auf dem ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk in Berlin-Friedrichshain, wo sich der RAW-tempel e.V. niedergelassen hat, beginnt zu beben, als Tephra beim Auftaktkonzert der Deutschlandtournee ihren eigenen TEMPEL präsentieren. Los gehts mit mächtigen Eruptionen: Der A MODICUM OF TRUTH-Kracher ‘Big Black Mountain’ manifestiert sogleich die Direktive des Abends – Riffwände und Sludge Doom mit langen Instrumentalparts. Aber auch Sänger/Gitarrist Ercüment Kasalar zeigt sich von seinem Magengeschwür bestens genesen und schreit sich die Seele aus dem Leib. Das bleibt nicht ohne Folgen, schon nach dem dritten Song flüstert er völlig verausgabt „Ist das anstrengend“ ins Mikro.

Das Braunschweiger Quartett setzt zwar das Hauptaugenmerk auf Tracks des aktuellen Albums TEMPEL, holt aber auch Perlen wie ‘Helioz Revolves’ (von der Split-7“ mit Omega Massif) oder ‘Astral Fields’ der kürzlich erschienenen 12“ mit Neuaufnahmen von Demotracks hervor. Von vielen erwartet, aber leider nicht auf dem Plan: Das großartige ‘City Immersed In Dust’, was jedoch von ‘Tempel’ als finale Zugabe gleichwertig wettgemacht wird.

Tephra zelebrieren einen einstündigen Auftritt voller Energie, der präzise und derbe agierende Drummer Vinod bietet Höchstleistung an seinen nur vier, dafür enorm großen XXL-Kesseln, während Basser Aaron ziemlich oft mit dem Rücken zu den etwa 100 Besuchern steht und sich nicht so lustvoll bewegt oder mitgeht wie die extrem lebendigen Ercü und Alex (Gitarre). Das proletige Gespacke aus dem Publikum ist leider weder lustig noch cool, was das wuchtige Gesamtbild von Tephra aber nur temporär stört. Das massive Soundkonstrukt überzeugt, trotz kleinem Durchhänger mit den doch eher unspannend dargebotenen Songs ‘Astral Fields’ und ‘Endless Horizon’.

Setlist Tephra:


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Video: Kühe gehen zu Stoner/Doom-Riffs ab

Die Weiten des Internets fördern immer wieder aufs Neue Spaßiges, Absurdes und Abseitiges zu Tage. So auch heute. Es geht um eine Herde Kühe auf einer Weide in Neuseeland (siehe Video unten). Die durften sich - oder mussten sich, je nach Auslegung - eine Handvoll Stoner- und Doom-Riffs reinziehen, die ihnen Gitarrist Tom Latta von der  Stoner/Sludge/Doom Metal-Kapelle Swamp Dweller um die Ohren gehauen hat. Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss Wie diese skurrile Idee auch immer entstand, doch Tom Latta schwebte vor, wie wohl die örtlichen Kühe auf seine dröhnenden Heavy Metal-Sounds reagieren würden. So hat…
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