Anfang 2025 verkündete Tesla-Bassist Brian Wheat, dass er zusammen mit seinem ehemaligen Band-Kollegen Tommy Skeoch und dem einstigen W.A.S.P.-Gitarristen Chris Holmes „eine Band oder ein Projekt gründen“ wolle. Mit Staind-Schlagzeuger Sal Giancarelli und Ex-Saliva-Sänger Josey Scott ging es schließlich an die Arbeit für das Debütalbum. Dieses soll Ende 2026 oder spätestens Anfang 2027 erscheinen.
Fan, Freund, Band-Kollege
Nun war Josey Scott bei Cassius Morris, wo der Sänger erzählt, wie er Teil der Supergroup wurde und wie weit die Arbeiten am Album fortgeschritten sind. Scott zufolge haben er und Wheat sich bereits 2003 kennengelernt, als sich Saliva und Tesla wiederholt auf einigen Festivals trafen. „Wir selbst waren schon ewig große Tesla-Fans und haben sie verehrt, aber wir hatten keine Ahnung, dass sie Fans von uns waren. Sie kamen oft an die Bühnenseite und schauten uns beim Spielen zu. Es machte mich jeden Abend wahnsinnig nervös, rüberzuschauen und diese Jungs zu sehen: die Typen, die man bewundert, und deren Poster man an der Wand hängen hatte.“
Die Musiker freundeten sich an und blieben über die Jahre hinweg in Kontakt. In den letzten Jahren habe Brian Wheat mehrfach erwähnt „ein kleines Nebenprojekt außerhalb von Tesla“ auf die Beine stellen zu wollen und Scott gefragt, ob er Lust habe, als Sänger einzusteigen. Als er hörte, wer die anderen Band-Mitglieder sind, hat er ohne Umschweife zugesagt.
Harmonie
Schließlich trafen sich die Musiker und begannen mit dem Songwriting. Ziemlich schnell sind 18 Nummern fertig gewesen. „Wir haben genug Songs aufgenommen – auch wenn wir hier und da noch den letzten Schliff verpassen müssen –, aber wir haben jetzt genug Material für ein Album. Das ist einfach so passiert. Die Zusammenarbeit mit den Jungs lief total reibungslos und hat echt Spaß gemacht. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden.“
Bereits im April gab der Sänger bei The Adventures Of Pipeman an: „Du wärst überrascht, wie gut wir im Studio harmoniert haben. Der natürliche Tesla-Sound von Brian und Tommy passt perfekt zu dem, was Chris mit seinen sexy Gitarren-Riffs im Stil der Achtziger Jahre-Go-Go-Tänzer macht. Und ich komme dann einfach dazu und lege los.“
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