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Chris Holmes beklagt die politische Spaltung in den USA

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Seit 2014 wohnt der ehemalige W.A.S.P.-Gitarrist und gebürtige Kalifornier Chris Holmes mit seiner Ehefrau und Managerin Catherine im französischen Cannes. Dennoch macht ihm das angespannte politische Klima seines Heimatlands zu schaffen, wie er gegenüber The Hair Metal Guru angibt.

Eigentlich ging es im Interview um Holmes‘ Zeit bei W.A.S.P., seine Solokarriere und vor allem Terminal – die Band, bei der auch Tesla-Bassist Brian Wheat, Tommy Skeoch (Ex-Tesla), Staind-Schlagzeuger Sal Giancarelli sowie Ex-Saliva-Sänger Josey Scott mitwirken. Im Lauf des Gesprächs wurde es aber auch politisch.

Angewidert

Ohne böse Absicht tut Chris Holmes offen seine Meinung kund: „Ich bin weder Demokrat noch Republikaner, aber viele Leute haben dem Präsidenten vertraut, den sie gewählt haben – und schau dir an, was jetzt mit dem Land passiert.“ Zwar beteuert er, unparteiisch zu sein, findet jedoch, dass Donald Trump keine vertrauenswürdige Person ist und vieles in den USA schiefläuft.

„Sagen wir es so: Ich habe nicht gewählt, also steht es mir eigentlich nicht zu, mich dazu zu äußern. Aber ich bin Amerikaner – auch wenn ich nicht gewählt habe“, fährt er fort. „Meine Mutter war Trump-Anhängerin, mein Vater war Trump-Anhänger, meine Schwester ist es auch, mein Bruder nicht. Wir sind alle Amerikaner. Das ist es, was wir uns vor allem klarmachen müssen.“ Was der Musiker am wenigsten nachvollziehen kann, ist die – wie er es bezeichnet – „Wir gegen die“-Einstellung von vielen seiner Landsleute. „Das ist nicht richtig. Diese Spaltung ist einfach zum Kotzen.“

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Holmes‘ einstiger W.A.S.P.-Kollege Blackie Lawless ist bekennender Anhänger des amtierenden US-Präsidenten. Bei einem Auftritt in New York im November 2024 hisste seine Crew ein „Trump 2024“-Banner. Während der Darbietung von ‘Blind In Texas’ flankierten die Banner die Bühne. Zudem prangte im Hintergrund ein Bild des Präsidenten mit erhobener Faust. Entstanden ist jenes berühmte Bild nach dem Attentatsversuch im Juli 2024 während einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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