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Three Days Grace: Adam Gontier hat keine Angst vor KI

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Kaum ein Thema wird so kontrovers in der Kunst diskutiert wie Künstliche Intelligenz. Während die eine Seite kreativen Verfall und kulturelle Belanglosigkeit befürchtet, zeigt sich die andere wenig beeindruckt von den technischen Möglichkeiten. Zu Letzteren gehört auch Three Days Grace-Frontmann Adam Gontier, der in einem Interview mit dem Radiosender 93X über seine Prognose sprach. Laut ihm wird KI kaum Einfluss auf Kultur haben. Zumindest, sofern dahinter leidenschaftliche Erschaffer stehen.

Keine Angst

„Musik kommt von überall her, vor allem natürlich aus dem Online-Bereich. Und es gibt auch viele verschiedene Genres wie zum Beispiel Metalcore“, sagte Gontier. Die Vielfalt beeindrucke ihn zwar, im Kern zweifle der Musiker allerdings an ihrer Eigenständigkeit. „Für mich ist es wirklich schwer zu sagen, ob sie emotional noch so stark ist wie früher. Es fühlt sich an, als gäbe es eine ganz neue Welle von Musik, bei der es nur noch darum geht, wie andere Bands oder erfolgreiche Musik zu klingen.“

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Dem Einwand, dass per KI erstellte Musik „eine echte Beleidigung für den künstlerischen Prozess“ sei, stimmte Gontier prinzipiell zu – jedoch mit dem Zusatz, dass leidenschaftliche Künstler angesichts der technologischen Entwicklungen nichts zu befürchten hätten. „Wenn man ein echter Künstler ist, gibt es meiner Meinung nach nicht viel zu befürchten. Es ist wie mit den Unvollkommenheiten, die beim Musikmachen und bei Live-Auftritten entstehen. Eben diese Unvollkommenheiten machen es so besonders und zu echter Kunst“, so der Musiker.

„Wenn alles perfekt ist, wenn jeder Text und jede Melodie perfekt ist, dann ist es einfach nicht echt. Ich denke, die Leute werden das durchschauen. Ich denke nicht, dass es viel Grund zur Sorge gibt.“


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