2024 kehrte Originalsänger Adam Gontier nach zehn Jahren zurück an das Mikrofon von Three Days Grace. Matt Walst blieb der Band jedoch ebenfalls erhalten, weswegen entschieden wurde, eine Doppelspitze zu formen. Gontier ist mit diesem Arrangement mehr als zufrieden, wie er erzählt.
Starkes Fundament
Er sagt: „Es gab nie einen Moment, an dem ich bei meiner Rückkehr die Position des Lead-Sängers zurückhaben wollte. Auf gar keinen Fall.“ Außerdem führt er aus: „Wir waren alle Freunde aus einer Kleinstadt, bevor wir als Band unter Vertrag genommen wurden. Wir sind zusammen aufgewachsen.
Deswegen ist unser Fundament so stark. Abgesehen von dem ganzen Scheiß, den wir über die letzten Jahre gemeinsam durchgemacht haben – besonders, als ich die Band verließ. In dieser Zeit hatte ich viel um die Ohren“, erklärt der Sänger. Als Begründung für seinen Ausstieg nannte er 2013 gesundheitliche Probleme.
Nahtlose Zusammenarbeit
Bezüglich seiner Rückkehr meint Gontier: „Matt und Brad (Walst, Bassist – Anm.d.Red.) hatten schon eine Weile darüber gesprochen, und Barry (Stock, Gitarrist – Anm.d.Red.) hatte die Idee erwähnt. Wir dachten einfach, Three Days Grace-Fans würden gerne uns beide hören.
Ich, wie ich die älteren Lieder singe, Matt, der die neueren Sachen singt, und vielleicht sogar einige Teile gemeinsam. Wir fragten uns, ob das funktionieren könnte. Und wegen diesem Fundament, das wir durch unsere gemeinsame Jugend haben, war es sehr einfach für uns. Das passierte ziemlich nahtlos“, schwärmt der Sänger.
„Wir setzten uns einfach in einem Zimmer zusammen und spielten ein bisschen mit Gitarren. Es war, als wäre es nie anders gewesen. Es passierte alles total natürlich. Das ist cool, weil wir flexibler damit sind, was wir schreiben können. Matt ist sehr gut darin, zu schreien. Darin bin ich nicht besonders gut, aber für Matt ist das ganz natürlich. Für mich sind dafür andere Dinge natürlich. Das funktioniert ganz hervorragend“, erzählt Gontier.
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