Toggle menu

Metal Hammer

Search

Testament: Chuck Billy lehnt KI in der Kunst ab

von
teilen
mailen
teilen

Künstliche Intelligenz beeinflusst viele Bereich des Lebens, so auch die Kunst. Etliche Musiker haben sich ihrer in den vergangenen Monaten und Jahren bedient, die Ergebnisse teilweise veröffentlicht. Andere erklären dagegen ihre Abneigung gegenüber den technischen Möglichkeiten. Auch laut Testament-Frontmann Chuck Billy sind diese kritisch zu betrachten. Für ihn müsse Kunst von Menschenhand stammen, erklärt er. Trotzdem erkennt Billy auch in diesem Bereich die Berechtigung von KI an.

Vorsprung durch Kreativität

„Es ist nicht kreativ. Ich schätze, es könnte ein kreatives Werkzeug sein, das einem beim Schreiben und Arbeiten hilft. Man sollte es nutzen, um etwas zu produzieren und dann zu veröffentlichen. Aber KI ist heutzutage allgegenwärtig“, sagte Billy im Interview mit Metal Shop 101.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

„Ich bin in San Francisco, Texas und New York herumgefahren und wurde in fahrerlosen Taxis transportiert. Letzte Woche war ich in L.A., wo überall auf den Straßen Essensstände und Roboter unterwegs sind. Und selbst bei Sweetwater, einem Musikvertrieb an der Ostküste, ist das Lager komplett robotisiert.

Also, die Möglichkeiten sind da. Sie haben Arbeitsplätze vernichtet. Aber was die kreative Entwicklung angeht, bin ich nicht begeistert davon. Vielleicht, wenn man ein junger Kerl ist und versucht, ein T-Shirt zu gestalten, ja, dann kann man ruhig KI einsetzen. Aber wenn man das Ergebnis auf sein Album packt und an die Öffentlichkeit verkauft, bin ich nicht dabei. Oder wenn man versucht, einen Song damit zu vermarkten. Es ist wie mit allem anderen – man findet ein neues Werkzeug, das einem hilft, etwas zu bewältigen, und man nutzt es. Ein Künstler zu sein, der in Wahrheit gar kein Künstler ist, ergibt für mich einfach keinen Sinn.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Ohne Judas Priest kein Rage Against The Machine

Am 15. Februar feierte ‘The Ballad Of Judas Priest’ seine Premiere bei der Berlinale. Sänger Rob Halford sowie die Regisseure Tom Morello (Rage Against The Machine) und Sam Dunn wohnten der Uraufführung bei und empfingen METAL HAMMER tags darauf zum gemeinsamen Interview über die hervorragende Band-Dokumentation, deren offizieller Veröffentlichungstermin noch unklar ist. Ein Gespräch über Vertrauen, Liebe und Respekt sowie Gut und Böse. Mehr Judas Priest: Ihr bekommt METAL HAMMER 05/2026 am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! „Es ist ihnen gelungen, Essenz, Geist und Authentizität des gesamten Lebens…
Weiterlesen
Zur Startseite