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Testament: Chuck Billy lehnt KI in der Kunst ab

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Künstliche Intelligenz beeinflusst viele Bereich des Lebens, so auch die Kunst. Etliche Musiker haben sich ihrer in den vergangenen Monaten und Jahren bedient, die Ergebnisse teilweise veröffentlicht. Andere erklären dagegen ihre Abneigung gegenüber den technischen Möglichkeiten. Auch laut Testament-Frontmann Chuck Billy sind diese kritisch zu betrachten. Für ihn müsse Kunst von Menschenhand stammen, erklärt er. Trotzdem erkennt Billy auch in diesem Bereich die Berechtigung von KI an.

Vorsprung durch Kreativität

„Es ist nicht kreativ. Ich schätze, es könnte ein kreatives Werkzeug sein, das einem beim Schreiben und Arbeiten hilft. Man sollte es nutzen, um etwas zu produzieren und dann zu veröffentlichen. Aber KI ist heutzutage allgegenwärtig“, sagte Billy im Interview mit Metal Shop 101.

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„Ich bin in San Francisco, Texas und New York herumgefahren und wurde in fahrerlosen Taxis transportiert. Letzte Woche war ich in L.A., wo überall auf den Straßen Essensstände und Roboter unterwegs sind. Und selbst bei Sweetwater, einem Musikvertrieb an der Ostküste, ist das Lager komplett robotisiert.

Also, die Möglichkeiten sind da. Sie haben Arbeitsplätze vernichtet. Aber was die kreative Entwicklung angeht, bin ich nicht begeistert davon. Vielleicht, wenn man ein junger Kerl ist und versucht, ein T-Shirt zu gestalten, ja, dann kann man ruhig KI einsetzen. Aber wenn man das Ergebnis auf sein Album packt und an die Öffentlichkeit verkauft, bin ich nicht dabei. Oder wenn man versucht, einen Song damit zu vermarkten. Es ist wie mit allem anderen – man findet ein neues Werkzeug, das einem hilft, etwas zu bewältigen, und man nutzt es. Ein Künstler zu sein, der in Wahrheit gar kein Künstler ist, ergibt für mich einfach keinen Sinn.“


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