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Till Lindemann richtet sich mit einem Gedicht an seine Fans

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Till Lindemann geht es anscheinend gut

Für Rammstein-Sänger Till Lindemann war das vergangene Jahr – freundlich ausgedrückt – ein recht turbulentes. Dennoch schloss er es mit einer ziemlich erfolgreichen Solotournee durch Europa und einem kurzen Abstecher nach Mexiko ab. Einzig die Show in Kassel wurde abgesagt – trotz der zahlreichen Fans, die ihn dort trotz der ziemlich ernsten und schweren Vorwürfe noch unterstützen.

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An die richtete sich Lindemann nun mit einem Gedicht, das er über seinen Instagram-Account geteilt hat. „An alle, die bei mir sind und bei mir waren“, schrieb er begleitend zum Post. „Ich wünsche viele GUTE Jahre!“. Der Titel des kurzen Gedichts lautet ‘Aus Rot wird Braun’.

 

„Gestiefelt laufen sie die Wege

Laut der Vergangenheit entgegen

Was man spricht, da steht im Sinn

Auf wen man zeigt, gerichtet hin

Was gelogen wird, ist wahr

Rot wird Braun, nichts ist wie’s war

Schwarz auf Weiß steht es ja da

Was geschrieben wird, ist wahr

Hoch der Hacken dicht zu Gott

Verbal onanieren im Komplott

 

Schwer fällt der Schnee

Tut nicht mehr weh

Leg Blumen auf mein Grab,

Lass ruhen

Denn sie wissen nicht, was sie da tun

So viel Neid in hohlen Venen

Draußen jaulen die Hyänen

Doch mit Verlaub, ihr seid gescheitert

Es geht mir gut

Ja

Es geht weiter“

 

Till Lindemann spielt mit seinen Versen hier natürlich auf die zahlreichen Schlagzeilen an, die Mitte letzten Jahres die Musikwelt dominierten. Einige Frauen beschuldigten den ohnehin umstrittenen Rammstein-Frontmann, sich im Anschluss an Konzerte auf Aftershowpartys übergriffig verhalten zu haben.

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In diesem Zuge fielen auch Vorwürfe im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln und Körperverletzung – allerdings erstattete im Endeffekt niemand gegen Lindemann Anzeige. Auch die Staatsanwaltschaft, die dennoch gegen den Sänger ermittelte, konnte keine Beweise finden, welche die Vorurteile endgültig bestätigen würden. Das Verfahren wurde Ende August eingestellt, aber die Anschuldigungen stehen noch immer im Raum. Und auch für viele Fans bleibt ein bitterer Nachgeschmack.


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