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Tom G. Warrior bezeichnet COLD LAKE als einen völligen Misserfolg

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COLD LAKE ist das dritte Studioalbum der 2008 aufgelösten schweizerischen Metaller Celtic Frost. Die Platte erschien bereits 1988 und unterschied sich musikalisch stark von den beiden Vorgänger-Alben. Visuell ging die Band stark in Richtung Glam Metal. Das damalige musikalische Experiment bereut der ehemalige Celtic Frost-Frontmann und aktueller Triptykon-Musiker Tom Gabriel Fischer alias Tom G. Warrior mittlerweile.

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In einem aktuellen Interview mit dem italienischen Webzine Poisoned Rock ließ der Musiker die Veröffentlichung der Platte noch einmal Revue passieren und gab dabei ehrlich zu: „COLD LAKE ist ein völliger Misserfolg. Als wir Celtic Frost gründeten, wollten wir sehr experimentell und mutig sein. Wir wollten keine Angst haben, ein Risiko einzugehen. Andererseits garantiert einem das nicht, dass man immer etwas Gutes macht.

Eine künstlerische Blamage

Und ich denke, COLD LAKE ist ein massiver Misserfolg. Wir haben etwas anderes versucht. Wir haben versucht, etwas Melodisches zu machen. Ich denke, in den späten 1980er Jahren haben Bands wirklich ihren eigentlichen Plan verloren haben. Sie haben ihren Pfad verloren und ich denke, Celtic Frost war eine dieser Bands.

Das Album klingt nicht mehr wie Celtic Frost. Es hat nicht mehr die Tiefe und Ernsthaftigkeit, die die Band hatte. Und es hat auch nicht den Sound. Es waren außerdem verschiedene Leute in das Album involviert und ich denke, dass all diese Dinge dazu beitragen, dass die Platte wirklich der Tiefpunkt der gesamten Karriere von Celtic Frost ist. Es war ein Experiment, aber ein schlechtes. Es war ein fehlgeschlagenes Experiment. Ich denke, das Album ist eine Blamage – es ist eine künstlerische Blamage.“

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Celtic Frost: 20 Jahre Abschiedswerk MONOTHEIST

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