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Tool wollen bald intensiver am neuen Album arbeiten

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Studioalben sind bei Tool rar gesät. Seit der Veröffentlichung des fünften Studiowerks FEAR INOCULUM sind unterdessen auch schon wieder sechs Jahre vergangen. Die Erwartungen auf einen baldigen Nachfolger sind verständlicherweise gemischt, da sich inzwischen die Frage stellt, ob sich die Geschichte wiederholen wird. Im Februar gab Bassist Justin Chancellor an, dass man drei Monate lang im Studio verbringen wolle, „um unsere Ideen, von denen wir schon viele untereinander ausgetauscht haben, zu organisieren.“ 

Was sie eben so machen

Das war im Frühjahr. Nun, Ende August, kommt die Frage nach dem Fortschritt am neuen Material im Interview mit Loudwire Nights auf. Dort standen Frontmann Maynard James Keenan und Gitarrist Adam Jones Rede und Antwort. Auf die Frage, was für 2026 ansteht, antwortete Keenan: „Schreiben, schätze ich.“ So kurz die Antwort auch ist, so viel Aufschluss gibt sie auch. Das bedeutet, das die Arbeiten an einer neuen Platte noch nicht sonderlich weit vorangeschritten sind.

Adam Jones ist ein bisschen ausführlicher: „Wir wollen eine neue Platte rausbringen und spielen – einfach das machen, was wir eben so machen“, erklärt er. „Wir drei haben gejammt. Ich weiß nicht, ob man jetzt denkt: ,Oh, der Schreibprozess hat begonnen.‘ Der ist immer da.“ So gibt es zwischen Tour-Vorbereitungen „oder was auch immer wir tun“ immer mal Momente, in denen die Band-Mitglieder ihre Ideen austauschen. Der Gitarrist denkt jedoch: „Wir werden bald tiefer eintauchen.“ Außerdem erklärt er: „Ich habe viele Riffs, wir fügen sie zusammen, nehmen sie auseinander und versuchen, etwas daraus zu machen, das uns allen gefällt.“

Nun sind Tool dafür bekannt, sich mit ihrer Musik Zeit zu lassen. Da ihnen „Back to the Beginning“ und Ozzy Osbournes Tod noch so frisch in Erinnerung sind, konstatiert Maynard James Keenan, dass dies möglicherweise Einfluss auf den Zeitpunkt der nächsten Veröffentlichung haben könnte. „Das Leben ist kurz“, meint er. Da man nie weiß, was am nächsten Tag passiert, gilt es, keine Zeit zu verschwenden. „Man muss es jetzt tun. Und genau das machen wir.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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