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Tourstory: Pain – Keine Schlappschwänze

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Sonntag, 16.10. Ludwigsburg: Rockfabrik

Die Monitore und Lichttraversen zur visuellen Unterstützung der heutigen Hauptattraktion hätten nur wenige erwartet. Erst recht bei einer Tour dieser relativ geringen Größenordnung. Doch nicht nur die Bühnen-Deko, auch die Setlist steht ganz im Zeichen von YOU ONLY LIVE TWICE. Anhand der Publikumsreaktionen wird schnell klar: Das mit AC/DC-Flair ausgestattete ʻDirty Womanʼ und den Ohrwurm ʻThe Great Pretenderʼ wird man noch Jahre später im Live-Programm von Pain bejubeln können. Hoffentlich gemeinsam mit Klassikern wie ʻDancing With The Deadʼ, ʻThe End Of The Lineʼ oder ʻMonkey Businessʼ, die das Stimmungsbarometer konstant im roten Bereich halten.

Montag, 17.10. Straßburg: Day Off

Iron Maiden, irgendwer? Wohlbekannte Klänge dröhnen aus dem Nachbarshaus, als der Tourbus frühmorgens sein Ziel im schönen Straßburg erreicht. Eine ideale Gelegenheit also, um dem potentiellen Ruhestörern ein paar Ratschläge für die heutige Abendgestaltung zu entlocken. Wer solche Musik hört, muss sich doch einfach im Straßburger Nachtleben auskennen. Aber Pustekuchen! Tourmanager Markus trifft fast der Schlag, als ihm die Tür geöffnet wird. Der Grund: Ein Zimmer mit dem Flair einer Crackbude, fünf verwahrloste Hunde und ein dazugehöriges Herrchen, das nur wirres Zeug stammelt. Satz mit X, das war wohl nix!

Dienstag, 18.10. Straßburg: La Laiterie

Die optischen Schmankerl von Pain erzielen kurz darauf dank der hohen Hallenkonstruktion erstmals ihre volle Wirkung. Dabei bildet Gitarrist Michael Bohlin heute gesundheitsbedingt den Ruhepol der Truppe, während der hauptamtliche Clawfinger-Bassist André Skaug wie ein Irrwisch über die Bühne fegt. Dass die Leute Peter Tägtgren in diesem stadionartigen Hexenkessel aus der Hand fressen, braucht wohl nicht extra erwähnt werden. Das Resultat seiner Animationsversuche: Crowdsurfer und Stagediver, soweit das Auge reicht. Allerdings erblickt man bei ʻDancing With The Deadʼ noch ein anderes bekanntes Gesicht auf der Bühne, falls man es denn eindeutig identifizieren kann: Turmion Kätilöt-Sänger Spellgoth mimt, nur mit Klopapier umhüllt, stilecht die Rolle des besungenen Sensenmanns. Allein für diesen bizarren Anblick hat sich das Warten in den Menschenschlangen vor dem Konzert doch schon fast gelohnt.

Bei dermaßen viel Einsatz hat sich das französische Publikum ein zusätzliches Betthupferl nach den Zugaben auch redlich verdient.

Den kompletten Bericht, richtig viele Bilder, eine Setlist und dergleichen mehr findet ihr in unserer Januar-Ausgabe, die seit dem 14.12.2011 am Kiosk liegt.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 6,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 01/12“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.

Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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Lindemann hätten eine der größten Bands sein können

Peter Tägtgren ist vor knapp einem Jahr aus Lindemann, seiner gemeinsamen Band mit Rammstein-Frontmann Till Lindemann, ausgestiegen. In einem neuen Interview mit Landry.Audio (siehe Video unten) holte der schwedische Multiinstrumentalist und Produzentenguru noch einmal aus in Bezug auf die Gründe für die Trennung. Dabei mutmaßte er auch, Lindemann "hätten eine der größten Bands der Welt werden können". Immenses Potenzial "Ich kann euch nur Folgendes sagen", beginnt Peter Tägtgren seine Ausführungen. "Es war großartig, wenn es großartig war, und es war nicht toll, wenn es nicht toll war. Lasst es mich so ausdrücken. Till und ich hatten eine Bombenchemie. Wir mussten…
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