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Wacken 2017: Unterirdisches Rohrsystem in Arbeit

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Für das Wacken Open Air vom 3. bis 5. August 2017 wurde schon ordentlich gebuddelt. Bereits im Herbst 2016 fanden die umfangreichen Infrastrukturarbeiten auf dem „Holy Wacken Land“ statt. Das Gelände wurde mit Planierraupen begradigt und die vorhandenen Drainagen erweitert, damit sich im Infield bei Regenwetter weniger Wasser sammelt.

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Außerdem wurde der Boden an einigen Stellen mit Schotter befestigt. Diese befestigten Wege dienen nicht nur dem Besucher für mehr Sicherheit, sondern optimiert auch die Arbeit für Mitarbeiter, Sicherheitskräfte und Rettungsdienste.

„Wir haben einen Stauraumkanal aus Rigolen zur Aufnahme großer Niederschlagsmengen des gesamten Areals gebaut, der das Regenwasser speichert und in ein großes unterirdisches Rückhaltebecken einleitet. Das dort zwischengespeicherte Oberflächenwasser kann so nach und nach gezielt über Landgräben bis in den Nordostseekanal umgeleitet werden“, erläutert Florian Willner, Geschäftsführer der KWB Gruppe, die die Baumaßnahmen vor Ort leitet.

Buddeln für die „Bierpipeline“

Aktuell steht die Verlegung von unterirdischen Leerrohren an. Diese Maßnahme sorgt vor allem für eines: Heavy Nachhaltigkeit! Durch die Rohre verlaufen später Wasser-, Abwasser-, Glasfaser- und Stromleitungen – und eine „Bierpipeline“, mit der die Bierstände auf dem Infield für den Festival- Zeitraum direkt versorgt werden.

Ein großer Vorteil, denn ab sofort müssen keine Fässer mit schweren Fahrzeugen mehr über das Gelände transportiert werden. Zudem wird der Acker nicht jedes Jahr aufs Neue aufgerissen, um die Strom- und Glasfaser-Leitungen zu verlegen.

„Die Verlegung der Leerrohre und die erweiterte Drainage verstehen wir als nachhaltige Investition in die Infrastruktur des Eventstandorts Wacken. Wir ebnen so den Weg für viele weitere Jahre Heavy Metal auf dem Wacken Open Air“, erläutert W:O:A-Gründer Holger Hübner.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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