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Wacken 2025: Nachhaltige Ideen gegen den Schlamm

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Obwohl sich die Regenwolken gerade verzogen haben und der heutige Abend trocken bleiben soll, sind die Spuren des Dauerregens der letzten Tage nicht zu übersehen. Die Witterungsbedingungen waren äußerst schwierig und stellten sowohl die Besucher als auch die Veranstalter vor die bekannten Probleme, die Matsch mit sich bringt. Während die einen mit Panzerband und Mülltüten ihre Gummistiefel verlängern, arbeiten die anderen auf Hochtouren an Lösungsansätzen.

Shuttle-Busse gegen den Parkplatzschwund

Die geplanten 800 Kubikmeter Hackschnitzel wurden längst auf dem Gelände verteilt. Laut internen Angaben wurde diese Zahl mittlerweile sogar längst überschritten und es befinden sich bereits rund 3.000 Kubikmeter des rettenden Holzes vor Ort. Es gibt jedoch noch mehr Maßnahmen, um den Spaßfaktor und die Sicherheit aller Anwesenden so hoch wie möglich zu halten.

Bereits gestern wurde auf dem offiziellen Instagram-Account des Festivals ein Verhaltenstipp geteilt. „Bitte nutzt die vielen Möglichkeiten der öffentlichen Verkehrsmittel, um das Gelände zu erreichen“, wurde dort geschrieben. Grund für die Empfehlung ist, dass auch die Parkplätze vor der Verschlammung nicht verschont bleiben. Es wurden extra Shuttle-Busse eingerichtet, die von Itzehoe direkt nach Wacken fahren. In einem TikTok-Video teilte ein Nutzer seinen Eindruck aus dem Bus. Darin zu sehen: eine zentimeterdicke Schlammschicht auf dem Boden des Fahrzeugs und nicht ein Fleck auf den Sitzen. „Metaller wissen sich zu benehmen, und fürs Wetter können wir nichts“, kommentierte ein Nutzer treffend.

Innovative Idee aus der Nachbarschaft

Auch für die nachhaltige Lösung des Schlammproblems wird einiges getan. Aktuell läuft auf dem Wacken-Gelände ein neues Verfahren getestet. Ein lokaler Landwirt hat Bodenmatten erfunden, die aus Naturfasern bestehen und einfach ausgerollt werden können. Dadurch soll die gesamte Bodenbeschaffenheit stabilisiert werden. Nach dem Festival sollen sich die Matten von alleine und vollständig zersetzen, da sie aus Materialien wie zum Beispiel Binsen bestehen. Ob das funktioniert, wird wohl erst die Zukunft zeigen.

Wer ganz aktuell informiert sein möchte, sollte im METAL HAMMER Wacken-Liveticker vorbeigucken. Zusammengefasst gibt es alle Infos rund um das Festival als weltweit größten Wacken-Nachbericht in der kommenden METAL HAMMER-Ausgabe.


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Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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