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Wednesday 13 + Lacrimas Profundere – live

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Zuerst heißt es Aufwärmen mit Lacrimas Profundere. Trotz der anfangs noch sehr gelichteten Reihen bemühen sich die bayrischen Düsterrocker nach Kräften und ziehen Song für Song mehr Sympathien auf ihre Seite. Besonders Gitarrist Oliver Nikolas sucht immer wieder den Kontakt zum Publikum, während Neu-Sänger Rob Vitacca durch seine sympathische, unaufdringliche Art und nicht zuletzt seine samtige Stimme Herzen gewinnt. Da stört es auch nicht weiter, dass anstatt des durch Abwesenheit glänzenden Bassisten Peter Kafka heute ein Tieftöner vom Band herhalten muss. “Sweet Caroline“ läutet den ersten Höhepunkt ein, und spätestens zu “Dear Amy“ haben die Jungs die Szene gut im Griff. Sogar die erst sehr schüchtern quittierten Aufrufe zu “Hey“-Chören klappen beim abschließenden “Ave End“ einwandfrei.

Das alles ist allerdings nichts im Vergleich zur Party, die losbricht, als Wednesday 13 standesgemäß mit dem “Happy Happy Halloween“-Intro auf die Bühne fegen. Plötzlich ist es proppenvoll in der Szene und schnell zirkelt ein johlender Gothen-Moshpit im vorderen Club-Drittel. Die Mischung aus Glam, Punk und Horrorshow funktioniert bestens und Kracher wie “Till Death Do Us Party“, “Home Sweet Homicide“ und “Faith In The Devil“ treiben die Stimmung auf den Siedepunkt: An allen Ecken und Enden wird getanzt, gegröhlt und gefeiert, bis die Schminke fließt – ein monstermäßiges Vergnügen!

Ulkig auch die immer wieder eingestreuten “Gastauftritte“ von Jason Vorhees und Leatherface, die wie von der Tarantel gestochen um die ohnehin schon sehr bewegungsfreudigen Musiker herumwetzen und die Fans zu weiteren Höchstleistungen antreiben. Der Untotenbrüller schlechthin – “I Walked With A Zombie“ – beendet den offiziellen Konzertteil, bevor der “Imperial March“ den Zugabenblock einläutet. “I Love To Say Fuck“ und unzählige nach oben gereckte Mittelfinger blasen dem Partykürbis nach gut eineinhalb Stunden endgültig die Kerzen aus.

Setlist Lacrimas Profundere

Intro
A Pearl
To Bleed Or Not To Be
Sweet Caroline
For Bad Times
We Shouldn’t Be Here
Dear Amy
Should
Sacrificial Lamb
Ave End

Setlist Wednesday 13

Intro
Going To Hell
Till Death Do Us Party
197666
Scary Song
From Here To The Hearse
Die My Bride
Skeletons
Look What The Bats Dragged In
Happily Ever Cadaver
Home Sweet Homicide
Haunt Me
House By The Cemetary
Put Your Death Mask On
Faith In The Devil
I Want You Dead
I Walked With A Zombie
———
Rambo
Bad Things
I Love To Say Fuck

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Lacrimas Profundere: Exklusive Videopremiere

Lacrimas Profundere beschritten im Lauf der vergangenen Jahre häufiger neue Wege – personell wie musikalisch. Der frische Wind scheint dem Trio wirklich gutzutun. BLEEDING THE STARS vereint alles in sich, was Lacrimas Profundere seit 26 Jahren ausmacht. Von doomigen Nummern wie dem einleitenden ‘I Knew And Will Forever Know’ bis hin zu eher typischen Goth Rock-Klängen in ‘Father Of Fate’ ist alles dabei. "Hier wird nichts und niemand kopiert, sondern neu erschaffen oder auch wiedergefunden. Das alles passiert selbstverständlich unter der Leitung des Mastermind-Brudergespanns Schmid. Da bleibt nur noch zu sagen: Chapeau, meine Herren, was für eine Kür! BLEEDING THE…
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