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Wiederkehr des Terrors

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Eingespielt wurde das neue Album ASCENSION OF TERROR bereits im Sommer letzten Jahres. „Sowohl unsere Plattenfirma, als auch wir als Band leisteten uns einige Schnitzer, die letztlich zu dieser Verspätung führten. Das Gute an der Verzögerung ist, dass ich das nächste Album schon komplett komponierte, somit wird die Wartezeit bis dahin nicht so lange sein,“ gibt Basdoch mit dem aktuellen Album zufrieden, das die Nordmänner wieder in gewohnt düsterer Stimmung zeigt. „Diesmal gelang es mir, meine Stimme noch roher und trockener klingen zu lassen. Dafür sind die Lieder kürzer und kommen eher auf den Punkt, aber dennoch sind wir unserem typischen Klanggewand treu geblieben.“ Mit dem Titel ASCENSION OF TERROR trafen Aeternus den Nerv der zurzeit herrschenden Terrorpanik. Viele Bands, deren Albumtitel in die gleiche Kerbe schlugen, verschoben aufgrund der Anschläge ihre Werke. Nicht so die Norweger. “ Daran dachten wir nicht einmal im Traum. Unsere Lyrik befasste sich schon in der Vergangenheit mit dem Terror, aber bei uns dreht sich alles um Dämonen, Krieger der Antike oder Mythologie. Sie haben nichts mit Bin Laden, Bush, Afghanistan oder der restlichen Scheiße zu tun, die gerade ihren Höhepunkt findet. Mir liegt viel daran, klarzustellen, dass unser Terror-Aufstieg seine Wurzeln in der Begierde und den dunklen Königreichen zu suchen hat, und wenn irgendjemand auf die Idee kommt, etwas anderes hineinzuinterpretieren, würde mich das schon sehr verwundern.“ Personell hat sich auch eine Veränderung ergeben: Bassistin Morrigan, die für das männliche Publikum immer eine Augenweide bei den Shows war, hat die Band verlassen, aber dennoch den Bass auf dem Album eingespielt. Momentan zupft V’gandr von Heiheim den Viersaiter. „Morrigan hatte genug von der Metal-Welt, sie konnte ihr nichts mehr abgewinnen. V’gandr ist ein Session-Mitglied, und nicht mehr. Wir kennen ihn schon seit vielen Jahren, von daher wissen wir auch, dass er live ein sehr gutes Bild abgibt – und er liebt unsere Musik.“ Als Ares 1995 die Band gründete, lagen seine Ziele noch nicht zu hoch. “ Ich wollte nur einen richtigen Plattenvertrag ergattern, und das konnte ich erreichen. Danach ging es nur darum, rohe Musik zu machen und sie mit dem Rest der Welt zu teilen. Das taten wir und werden es tun – bis zum Ende von allem. Wir schauen in eine dunkle Zukunft!“

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