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Erinnern und Gedenken

Zum Todestag von Dimebag Darrell: Nachruf, Fakten, Fotos, Videos

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Darrell „Dimebag“ Abbott hatte keine Chance. Gerade hatten Damageplan mit „New Found Power“ ihr Konzert im Alrosa Villa Club von Columbus eröffnet, als der 25-jährige Nathan Gale in einem Kapuzenpulli die rechten Bühnenseite betrat, sich zielstrebig auf Dimebag Darrell zubewegte, seine Waffe zog – und abdrückte. Dimebag sackte vor den Augen seines Bruders und Damageplan-Drummers Vinnie Paul zusammen und fiel mit seiner Gitarre zu Boden.

Damageplan-Sänger Pat Lachman forderte die Zuschauer auf, die Polizei zu alarmieren und sprang in den Zuschauerraum. Einige Besucher hielten das Schreckensszenario selbst zu diesem Zeitpunkt noch für einen Teil der Show.

Zwei Sicherheitsleute, Damageplan-Security-Chef Jeff „Mayhem“ Thompson (40) und der Clubangestellte Erin Halk (29) versuchten, Sekundenbruchteile nach den Schüssen, den Attentäter unschädlich zu machen. Sie bezahlten beide mit ihrem Leben. Ein Damageplan-Fan, der 23-jährige Nathan Bray, erklomm die Bühne und versuchte, Dimebag Darrell wiederzubeleben – als er den Kopf in Richtung Nathan Gale hob, wurde er das vierte Opfer. Gale feuerte weiter um sich: Drum-Tech John Brooks erlitt einen Schuss in die rechte Hand, Band-Manager Chris Paluska wurde im Bauch getroffen. Beide wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, konnten aber wieder entlassen werden.

Der 08.12.2004 gilt heute für viele als der „11. September des Heavy Metal“ – der Schock, das Unverständnis, die Trauer und der Verlust eines der besten, innovativsten und humorvollsten Gitarristen der Szene sitzen auch über zehn Jahre später noch tief.

Zum Todestag von Dimebag Darrell gedenken wir dem Riff-Gott und schauen zurück auf eine Reihe von Specials:

>> 10 Fakten zu Dimebag Darrell

>> Die besten Fotos von Dimebag Darrell

>> Video: Zu Besuch an der Ruhestätte von Vinnie Paul und Dimebag Darrell

>> Videotour durch Dimebags Darrells Haus und Studio

>> Alles zu Pantera, Dimebag und Vinnie Paul auf unserer Künstlerseite

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Pantera: 30 Jahre THE GREAT SOUTHERN TRENDKILL

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