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Stratovarius

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Stratovarius mischen in ihren Songs Stilformen aus dem Barock und der Klassik mit schnellem, eingängigem Power Metal, weshalb man sie unter anderem dem Symphonic Metal zuordnet. Stratovarius veröffentlichten trotz diverser Line-up-Wechsel zahlreiche erfolgreiche Alben und kreierten mit Helloween die Blaupause für Powermetal-Songs.

1984 gründeten Tuomo Lassila (Gesang, Schlagzeug), John Vihervä (Bass) und Staffan Stråhlman (Gitarre) die Band Stratovarius. Mit Timo Tolkki am Mikrophon wurden 1987 erste Aufnahmen getätigt, die sich schon nicht mehr wie anfänglich am Sound von Black Sabbath und Ozzy Osbourne orientierten, sondern melodischer und klassisch beeinflusst war. 1989 erschien mit FRIGHT NIGHT das Debüt-Album.

Mit dem Album FOURTH DIMENSION (1995) kam Sänger Timo Kotipelto hinzu und Stratovarius entwickelten sich deutlich weiter: das vierte Album war weniger progressiv-düster, dafür wesentlich melodischer und setzte verstärkt klassische Elemente wie Cembalo und Streicher ein, die vor allem ‘Twilight Symphony‘ auszeichneten. Nach dem Erfolg von VISIONS (1997) platzierten sich Stratovarius mit DESTINY (1998) und dem Nachfolger INFINITE (2000) auf Platz Eins der finnischen Charts.

Nach zwei Welttourneen in nur zwei Jahren, legten Stratovarius 2000 eine Pause ein und meldeten sich erst 2003 mit ELEMENTS, PT I zurück, das die Fangemeinde durch einen deutlich progressiveren Stil spaltete, denn zum ersten Mal kamen ein ganzes Symphonieorchester sowie Chöre zum Einsatz.

Nach einem Streit zwischen Tolkki und Kotipelto holte Tolkki 2004 Katriina Wiiala (AuroraK) zu Stratovarius. Die folgende Zeit war geprägt von einer medialen Schlammschlacht voll Gerüchte, Schuldzuweisungen und Angriffen. Während einer Show eskalierte die Situation, als ein Besucher Tolkki auf der Bühne mit einem Messer attackierte. Bei seinem Aufenthalt im Krankenhaus konnte Tolkki sich physisch und psychisch erholen. Eine Wiedervereinigung von Stratovarius ohne Katriina Wiiala folgte 2005, ebenso wie eine ausgedehnte Welttournee. 2008 verließ Tolkki Stratovarius endgültig.

Mit POLARIS meldeten sich Stratovarius 2009 ohne Tolkki zurück und konnten sich erneut auf Platz Zwei der finnischen Charts behaupten, bis mit ELYSIUM (2010) wieder ein Nummer-Eins-Album anstand, das mit ‘Under Flaming Skies‘ den längsten Song von Stratovarius beinhaltete.

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Diskografie
Für Fans von Kyuss: Diese Bands kommen direkt aus der Wüste

Du und ich, wir haben eines gemeinsam: Wir werden niemals Teil einer der „Generator Partys“ sein, die in den 90ern Mitten in der Wüste stattfanden. Vor den Toren der verschlafenen, vor Hitze flimmernden Wüstenstadt Palm Desert schrieben ein paar Jugendliche, die nicht so richtig in ihre trockene Heimat passen wollten, Geschichte. Überraschend kommt das nicht: In der Stadt fanden sich bloß Rentner, Kranke auf der Suche nach Heilung durch Wüstenluft, schwitzende Erziehungsberechtigte. Nicht zu vergessen: Cops, die jegliche Proben, improvisierte Gigs auf Parkhausdächern und sonstigen Lärm schonungslos zerschlugen. Ausweg Wüste Also wurden Generatoren in den Sand – fernab empfindlicher Ohren…
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