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Unearth: Video-Clips sind veraltet und werden verdrängt

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Früher war ein Metal-Clip fast immer ein Live-Clip, eventuell aufgepeppt mit ein paar eigenen Film-Sequenzen. Von dort wurde der Beitrag bis heute zur kleinen Kunstform, die sich über Video-Netzwerke schnell von Metal-Seite zu Metal-Fan bewegte. Eigentlich sollte es dem Metal-Video damit so gut gehen, wie lange nicht mehr. Immerhin wird das Musikfernsehen jetzt nicht mehr gebraucht.

In einem aktuellen Interview äußert Unearth-Sänger Trevor Phipps eine ziemlich andere Auffassung. Auf die Frage, ob es zum neuen Album DARKNESS IN THE LIGHT einen Clip geben wird, erklärt er:

„Videos werden langsam zur aussterbenden Spezies. Selbst gedrehte Clips und Youtube bestimmen, wie eine Band wahrgenommen wird. Wir werden sicherlich ein paar Live-Sachen filmen und während der Tour draufhalten und das Material auf Youtube stellen. Wir werden online also präsent sein – ein Video von uns wird vielleicht irgendwann im Jahr dann noch auftauchen.“

Reicht es für eine Band aber, einfach nur online präsent zu sein, oder gehört das professionelle Video schlicht dazu? Wie wichtig sind den Fans auch optisch gut aufbereitete Geschichten zu den Songs? Kurz: stirbt der klassische Clip aus, wie der Unearth-Sänger postuliert, weil jeder mittlerweile alles ins Netz stellen kann?

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