Toggle menu

Metal Hammer

Search

Metal und Homophobie: Megadeth vs Dillinger Escape Plan

von
teilen
mailen
teilen

In den USA werden zur Zeit die nächsten Präsidentschaftskandidaten gesucht – die Atmosphäre ist politisch aufgeladen. Auch Metal- und Rockmusiker werden zu ihren Meinungen befragt – die könnten im Fall von Megadeth und Dillinger Escape Plan nicht verschiedener sein.

Beim Thema Homosexualität hat Dave Mustaine einen ganz eindeutigen, konservativen Standpunkt. Auf die Frage, ob er Ehe unter Gleichgeschlechtlichen unterstütze, antwortete der Megadeth-Frontmann:

„Da ich nicht schwul bin, lautet die Antwort: Nein.“ Die Nachfrage, ob er Ehe zwischen zwei Männern legalisieren würde, kontert Dave Mustaine mit: „Ich bin Christ. Daher lautet die Antwort Nein.“

Eine sicher kontroverse Einstellung, die der Megadeth-Gitarrist hier einnimmt. Dillinger Escape Plan-Sänger Greg Puciato vertritt die Gegenseite und meint: „Die Homophobie im Metal ekelt mich an.“ Weiter führt der Dillinger Escape Plan-Frontmann seine liberale Meinung zu Homosexualität wie folgt aus:

„Testosteron-haltige Musik zu hören und den harten Kerl zu machen ist für Leute, die Probleme mit ihrer Männlichkeit haben, ein Weg, sich in ihrer Geschlechter-Rolle wohler zu füllen. Damit überspielen sie, dass bei ihrer Entwicklung vom Jungen zu Mann etwas schief gelaufen ist und sie eine Therapie brauchen.“

Homosexualität zu verstehen, sei eine der größten humanistischen Herausforderungen unserer Zeit, meint der Dillinger Escape Plan-Sänger. Er hofft, dass alle Homosexuellen-Gegner  schwule Kinder bekommen.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden + damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Bad Religion: Nächstes Album "muss auf den Punkt sein"

Die Punk-Ikonen Bad Religion sind sich ihrer Verantwortung als politische Punk-Band bewusst und überlegen lieber zwei Mal, was sie veröffentlichen wollen. Im Interview mit Chiles Sonar FM, erklärt Bassist Jay Bentley, was passieren müsste, damit die Gruppe einen Nachfolger für AGE OF UNREASON (2019) veröffentlicht. Langwierige Planung "Brett (Gurewitz, Gitarrist - Anm.d.Red.) und Jamie (Miller, Schlagzeuger - Anm.d.Red.) waren letztes Jahr in Jamies Studio und schrieben ein paar Songs. Brett mochte, was er geschrieben hatte, bis wir es aufnahmen. Er nahm es mit nach Hause und entschied, dass er es nicht mehr so gut fand. Er änderte seine Meinung darüber,…
Weiterlesen
Zur Startseite